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# Hundemythen im Check: André Vogt und Eva Birkenholz klären auf

            **Podcast:**

   [Der Welpentrainer - Der Podcast mit André Vogt](/podcast/der-welpentrainer)

              **Erscheinungsdatum:**

   26. September 2026

            **Länge:**

   00:30:50

    [         Link zur Episode (extern)   ](https://der-welpentrainer.podigee.io/183-neue-episode)

 ![182: &quot;Noch mehr Hundemythen: Was ist wirklich dran?&quot;](https://www.petcaster.de/sites/default/files/styles/podcast_n_episode_metadata_image_1x/public/2025-08/9ec8c2cd-23ac-4d95-8208-289db56d6bb2.jpg.webp?itok=p9qXY27-)

###    182: "Noch mehr Hundemythen: Was ist wirklich dran?"

   26. September 2026 · [Der Welpentrainer - Der Podcast mit André Vogt](/podcast/der-welpentrainer)

Stimmt es, dass Hunde zwingend einen Garten brauchen und Schwanzwedeln immer pure Freude bedeutet? Hartnäckige Hundemythen verunsichern viele Halter und führen oft zu Missverständnissen. In der Episode Noch mehr Hundemythen: Was ist wirklich dran? des Podcasts *[Der Welpentrainer](https://www.petcaster.de/podcast/der-welpentrainer)* nehmen die erfahrenen Hundetrainer André Vogt und Eva Birkenholz weitere weitverbreitete Annahmen unter die Lupe. Sie entlarven falsche Weisheiten und erklären, worauf es in der Hundeerziehung wirklich ankommt: den eigenen Hund zu beobachten, seine Signale zu verstehen und individuell auf Situationen zu reagieren. Diese Folge ist eine wertvolle Orientierung für alle, die eine tiefere und klarere Beziehung zu ihrem Hund aufbauen möchten.

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Ein Garten ist kein Muss:** André und Eva betonen, dass die Qualität der gemeinsamen Zeit und die Bindung zum Menschen für einen Hund entscheidender sind als ein eigener Garten. Starre Vermittlungsregeln von Tierschutzorganisationen kritisieren sie als oft hinderlich.
- **Schwanzwedeln ist nicht immer Freude:** Diese Geste zeigt in erster Linie Erregung, die positiv, aber auch negativ oder angespannt sein kann. Die gesamte Körpersprache des Hundes liefert den wahren Kontext.
- **Welpen brauchen Herausforderungen:** Statt sie vor allem zu beschützen, sollten Welpen kontrolliert neue Erfahrungen machen dürfen, um Resilienz und Selbstbewusstsein zu entwickeln. Überbehütung kann Ängste fördern.
- **Knurren ist wichtige Kommunikation:** Ein Knurren zu verbieten, kann dazu führen, dass ein Hund diese Warnstufe überspringt und direkt beißt. Es ist ein essenzielles Signal, das ernst genommen und verstanden werden muss.
- **Korrektur bedeutet nicht Angst:** Eine faire und verhältnismäßige Korrektur ist ein klares Kommunikationsmittel. Das Ziel ist nicht, den Hund zu verängstigen, sondern ihm Grenzen aufzuzeigen. Das oft als Angst fehlinterpretierte Demutsverhalten ist eine normale Antwort des Hundes.

## Mythos Lebensraum: Braucht ein Hund wirklich einen Garten und tägliche Abenteuer?

Zwei der hartnäckigsten Mythen betreffen die idealen Lebensumstände eines Hundes. André und Eva stellen klar, dass die Annahme, ein Hund benötige zwingend einen Garten, überholt ist. Besonders leidenschaftlich kritisieren sie, dass viele Tierschutzvereine Hunden ein neues Zuhause verwehren, nur weil kein Garten vorhanden ist. Dies führe dazu, dass Tiere unnötig lange im Tierheim bleiben, obwohl sie bei engagierten Menschen in einer Wohnung ein liebevolles Leben führen könnten. Für einen Hund, so erklären die beiden, ist der Mensch sein Sozialpartner und Lebensmittelpunkt. Eine enge Bindung und gemeinsame Aktivitäten sind weitaus wichtiger als ein Stück Rasen. Ähnliches gilt für den Mythos, Hunde müssten täglich neue Abenteuer erleben. Während Abwechslung bereichernd sein kann, lieben die meisten Hunde Routinen. Feste Abläufe und bekannte Spazierwege geben insbesondere unsicheren Hunden Halt und Sicherheit. Statt permanent neue Reize zu schaffen, ist es wichtiger, die Grundbedürfnisse des Hundes zu erfüllen und für ausreichend Ruhephasen zu sorgen.

## Was sagt mein Hund wirklich? Körpersprache richtig deuten

Viele Missverständnisse zwischen Mensch und Hund entstehen durch die Fehlinterpretation von Körpersprache. Das klassische Beispiel ist das Schwanzwedeln. Eva und André erklären, dass dies lediglich ein Zustand der Erregung oder Anspannung signalisiert. Ob diese Erregung freudig, unsicher oder sogar aggressiv ist, lässt sich nur im Gesamtkontext erkennen: Wie ist die Haltung des restlichen Körpers? Was verrät der Gesichtsausdruck? Ein steif wedelnder Schwanz kann beispielsweise eine Drohung darstellen. Genauso wird das Aufstellen der Nackenhaare oft fälschlicherweise direkt mit Aggression gleichgesetzt, obwohl es primär ein Zeichen von Anspannung ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Knurren. André und Eva warnen davor, dieses Verhalten pauschal zu unterbinden. Knurren ist eine wichtige Stufe in der hündischen Kommunikation - eine Warnung, bevor es zu einem Biss kommen könnte. Wer das Knurren verbietet, riskiert, dass der Hund diese Eskalationsstufe überspringt. Stattdessen sollte man die Ursache für das Knurren ergründen und die Situation managen.

## Welpen in Watte packen: Warum übertriebener Schutz schadet

Besonders bei Welpen neigen Besitzer oft zur Überfürsorglichkeit. Der Impuls, den kleinen Hund vor allem beschützen zu wollen, ist verständlich, aber nicht immer förderlich. André berichtet von einem Berner Sennenhund-Welpen, der nie Treppensteigen lernen durfte und sich deshalb später als schwerer Junghund weigerte, wenige Stufen zu bewältigen. Welpen müssen die Welt erkunden und lernen, mit verschiedenen Reizen und kleinen Herausforderungen umzugehen. Ob unterschiedliche Untergründe, moderate Treppen oder kontrollierte Begegnungen - solche Erfahrungen stärken das Selbstvertrauen und die Resilienz. Natürlich, so betonen die Trainer, müssen Welpen vor echten Gefahren wie übergriffigen Hunden oder bedrohlichen Situationen geschützt werden. Ein gesundes Mittelmaß ist entscheidend: Sicherheit geben, wenn sie gebraucht wird, aber dem Hund auch zutrauen, eigene Erfahrungen zu machen und daran zu wachsen.

## Klarheit statt Angst: Die Rolle von Korrektur und Grenzen in der Hundeerziehung

Der Begriff Korrektur ist oft negativ behaftet und wird mit dem Erzeugen von Angst gleichgesetzt. André und Eva räumen mit diesem Mythos auf und beschreiben eine Korrektur als ein wichtiges Gespräch mit dem Hund. Ziel ist es, dem Hund klar und verständlich zu kommunizieren, dass ein bestimmtes Verhalten unerwünscht ist. Angst entsteht nicht durch die Korrektur an sich, sondern durch Unverhältnismäßigkeit, Schmerz oder emotionale Ausbrüche des Menschen. Eine faire Korrektur ist zeitlich passend, angemessen in der Intensität und endet, sobald der Hund die gewünschte Reaktion zeigt - oft ein Demutsverhalten. Dieses unterwürfige Verhalten (Ohren anlegen, beschwichtigen) wird häufig fälschlicherweise als Angst interpretiert, ist aber eine normale hündische Antwort auf eine klare Ansage. Genauso falsch sei die Annahme, ein Hund teste permanent Grenzen, um die Führung zu übernehmen. Vielmehr sind es natürliche Verhaltensweisen, die auftreten, wenn Regeln unklar sind oder in Phasen wie der Pubertät. Klare, beständige Regeln schaffen ein entspanntes Zusammenleben, in dem der Hund nicht permanent alles infrage stellen muss.

## Praktische Schritte für ein besseres Verständnis

1. **Lerne die Körpersprache deines Hundes:** Verlasse dich nicht auf einzelne Signale wie das Schwanzwedeln. Beobachte den gesamten Hund - von den Ohrenspitzen bis zur Schwanzwurzel -, um seine Emotionen und Absichten korrekt zu deuten.
2. **Schaffe sinnvolle Routinen:** Statt deinen Hund täglich mit neuen Reizen zu überfluten, setze auf verlässliche Strukturen. Integriere gezielte mentale Auslastung wie Schnüffelspiele oder kontrollierte Bewegung in den Alltag.
3. **Fördere das Selbstvertrauen deines Welpen:** Lasse deinen jungen Hund unter Aufsicht die Welt erkunden. Kleine Mutproben und das Kennenlernen verschiedener Untergründe und Geräusche machen ihn zu einem souveränen Begleiter.
4. **Verstehe das Knurren als Signal:** Wenn dein Hund knurrt, bestrafe ihn nicht, sondern analysiere die Situation. Was hat das Knurren ausgelöst? Schaffe Abstand und arbeite an der Ursache des Unbehagens, statt nur das Symptom zu unterdrücken.
5. **Kommuniziere klar und fair:** Wenn eine Korrektur nötig ist, sei bestimmt, aber nicht emotional. Achte auf die Antwort deines Hundes. Sobald er Demut zeigt, entspanne dich sofort wieder. Diese Versöhnung stärkt das Vertrauen und die Bindung.

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                    Petcaster

  **Zusammengefasst von Anja Schirwinski**

Seit meine Hündin Frida mit fünf Monaten aus einem rumänischen Shelter zu mir kam, beschäftige ich mich intensiv mit Hundethemen - von Alltagstraining bis Verhaltensbesonderheiten. Viele der Fragen, die in Podcasts besprochen werden, kenne ich aus unserer gemeinsamen Erfahrung nur zu gut. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ergänze sie mit meinen eigenen Erlebnissen mit Frida.

[Mehr über das Projekt Petcaster](/ueber-uns)

##  Themen

 - [  Hundetraining und Erziehung  ](/podcasts/themen/hundetraining-und-erziehung)

**Hinweis:** *Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.*

Alle Inhalte auf Petcaster beruhen auf öffentlich zugänglichen Podcasts aus der Hunde- und Haustierwelt. Wir fassen die Episoden nach bestem Wissen zusammen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Rechte an den Original-Podcasts und -Inhalten liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urheber:innen.

         ## Shownotes

  Rund um den Hund kursieren unzählige Ratschläge, vermeintliche Weisheiten und hartnäckige Mythen. Einige davon haben André Vogt und Eva Birkenholz bereits in der letzten Folge analysiert. Doch es gibt noch viel mehr… Manche halten sich dabei seit Generationen, andere verbreiten sich heute vor allem über soziale Medien. Doch was davon stimmt tatsächlich – und was gehört längst ins Reich der Legenden?

In der neuen Folge unseres Podcasts „Der Welpentrainer“ nehmen Hundetrainer André Vogt und seine Kollegin Eva Birkenholz die unglaublichsten Mythen rund um den Hund unter die Lupe.

Mit ihrer Mischung aus Fachwissen, praktischen Erfahrungen und einem Augenzwinkern zeigen die beiden, dass Hundeerziehung längst nicht aus einer Sammlung starrer Regeln besteht. Entscheidend ist vielmehr, den eigenen Hund zu verstehen, sein Verhalten richtig einzuordnen und die jeweilige Situation individuell zu betrachten.

„Noch mehr Mythen rund um den Hund“ ist damit eine Folge für alle, die ihren Hund besser verstehen möchten – egal, ob frischgebackener Welpenbesitzer, langjähriger Hundehalter oder einfach Hundemensch aus Leidenschaft.

„Der Welpentrainer“ mit André Vogt und Eva Birkenholz ist der Podcast für alle Fragen rund um Hunde, Erziehung und das Zusammenleben zwischen Mensch und Hund. Mit praktischen Tipps, ehrlichen Einordnungen und spannenden Gesprächen helfen die beiden dabei, typische Missverständnisse aufzuklären und den Alltag mit Hund entspannter zu gestalten.

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