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# Warum hört mein Hund nur auf meinen Partner? Was wirklich dahintersteckt

 



            **Podcast:** 

   [Der Welpentrainer - Der Podcast mit André Vogt](/podcast/der-welpentrainer) 

              **Erscheinungsdatum:** 

   18. Juli 2026 

            **Länge:** 

   00:29:39 

    [         Link zur Episode (extern)   ](https://der-welpentrainer.podigee.io/179-neue-episode) 

 

 

 

 





 ![177: &quot;Das Partner-Problem: Warum Hunde oft auf einen Partner hören, auf den anderen aber nicht&quot;](https://www.petcaster.de/sites/default/files/styles/podcast_n_episode_metadata_image_1x/public/2025-08/9ec8c2cd-23ac-4d95-8208-289db56d6bb2.jpg.webp?itok=p9qXY27-) 

###   177: "Das Partner-Problem: Warum Hunde oft auf einen Partner hören, auf den anderen aber nicht"  

   18. Juli 2026 · [Der Welpentrainer - Der Podcast mit André Vogt](/podcast/der-welpentrainer)

  

 

 





 

Stell dir vor: Du gibst dir die größte Mühe mit der Hundeerziehung, besuchst Kurse, liest Fachbücher und versuchst, alles richtig zu machen. Dein Partner hingegen lehnt sich entspannt zurück. Und trotzdem - oder gerade deswegen - scheint der Hund ihn anzuhimmeln, während er deine Kommandos geflissentlich ignoriert. Kommt dir diese Situation bekannt vor? Dann bist du nicht allein. In dieser Folge von [Der Welpentrainer](https://www.petcaster.de/podcast/der-welpentrainer) nehmen sich die Hosts André Vogt und Eva Birkenholz genau diesem heiklen Thema an. Sie beleuchten, warum Hunde oft eine klare Präferenz für einen Partner zeigen und wie diese Dynamik zu ernsthaften Konflikten in der Beziehung führen kann. Es geht um mehr als nur Gehorsam; es geht um Beziehungsstrukturen, Akzeptanz und die oft unbewussten Signale, die wir aussenden.

## Das Wichtigste auf einen Blick

Bevor wir tiefer in die Analyse einsteigen, hier die zentralen Erkenntnisse aus dem Gespräch zwischen André und Eva, die dir helfen, die Dynamik in deiner eigenen Familie besser zu verstehen:

- **Beziehung ist nicht übertragbar:** Während du einem anderen Menschen eine Pfeife für den Rückruf in die Hand drücken kannst (ein konditioniertes Signal), lässt sich die persönliche Beziehung und die Akzeptanz, die dein Hund dir gegenüber empfindet, nicht einfach weitergeben. Jeder muss sie sich selbst erarbeiten.
- **Der "uninteressierte" Partner ist oft attraktiver:** Eine Person, die sich nicht ständig anbiedert, den Hund ignoriert oder einfach nur ruhig und souverän auftritt, wirkt auf Hunde oft interessanter. Dieses Verhalten ähnelt dem von souveränen Artgenossen und strahlt eine natürliche Autorität aus.
- **Es geht um Präsenz, nicht um Körperkraft:** André und Eva stellen klar, dass weder eine tiefe Stimme noch eine imposante Körpergröße entscheidend dafür sind, ob ein Hund gehorcht. Viel wichtiger sind eine klare innere Haltung (Mindset) und eine souveräne Ausstrahlung. Ein Chihuahua kann einen Rottweiler in die Schranken weisen - das ist der beste Beweis.
- **Der Hund als Spiegel der Partnerschaft:** Konflikte rund um die Hundeerziehung sind oft nur ein Symptom für tiefer liegende Probleme in der menschlichen Beziehung. Unterschiedliche Vorstellungen und mangelnde Kommunikation eskalieren am emotionalen Thema Hund besonders schnell.
- **Du kannst die Situation jederzeit ändern:** Ein Hund lernt ein Leben lang. Auch wenn sich feste Muster eingeschlichen haben, kannst du durch eine Veränderung deines eigenen Verhaltens die Beziehung zu deinem Hund neu gestalten und seine Reaktionen positiv beeinflussen.

## Das Phänomen: Warum der Hund einen klaren Favoriten hat

Fast jeder Hundebesitzer kennt es: Der Hund verhält sich bei verschiedenen Familienmitgliedern völlig unterschiedlich. Eva berichtet aus ihrer eigenen Erfahrung mit ihren Hunden Casper und Ariel. Während der unkomplizierte Casper auf jeden hört, testet die charakterstarke Ariel bei jedem Menschen an der Leine erst einmal aus, wer das Sagen hat. Dieses Beispiel zeigt, dass Hunde extrem gut darin sind, ihr Gegenüber einzuschätzen und ihr Verhalten anzupassen.

André fügt eine spannende Beobachtung hinzu: Oft ist es gerade der Partner, der ursprünglich gar keinen Hund wollte, der vom Tier bevorzugt wird. Warum? Weil diese Person sich intuitiv richtig verhält. Sie ist emotional weniger involviert, biedert sich nicht an und ignoriert den Hund öfter. Für einen Hund sind das Signale von Souveränität. Im Gegensatz dazu neigt die hochmotivierte Hauptbezugsperson manchmal dazu, den Hund zu sehr zu bemuttern oder permanent zu bespaßen, was eher als bedürftig oder unsicher wahrgenommen werden kann.

Es gibt aber auch den umgekehrten Fall: Ein Partner wird zum reinen "Phantasialand", wie André es nennt. Er ist derjenige, der heimlich Leckerlis vom Tisch gibt, ausgiebig tobt und alle Regeln bricht. Natürlich findet der Hund das toll - aber nur, solange es um Spaß geht. Wenn es ernst wird, etwa in einer heiklen Situation auf dem Spaziergang, verlässt sich der Hund meist auf die Person, die ihm Sicherheit und klare Strukturen bietet.

## Akzeptanz vs. Konditionierung: Was du nicht delegieren kannst

Ein zentraler Punkt, den André immer wieder betont, ist der Unterschied zwischen antrainierten Signalen und echter Akzeptanz. Ein klassisches Beispiel ist der Rückruf mit der Pfeife. Wenn du dieses Signal sauber und positiv aufgebaut hast, funktioniert es in der Regel auch, wenn dein Partner oder ein Freund die Pfeife benutzt. Der Hund hat gelernt, auf den Ton zu reagieren, unabhängig davon, wer ihn erzeugt. Das ist Konditionierung.

Ganz anders sieht es im Beziehungsbereich aus. Ob dein Hund dich als vertrauenswürdige Führungspersönlichkeit akzeptiert, deine Grenzen respektiert und sich an dir orientiert, ist eine Sache zwischen euch beiden. Diese Akzeptanz, so erklärt André, kann man nicht wie einen Staffelstab weitergeben. Dein Partner kann nicht von der Beziehung profitieren, die du dir mühevoll aufgebaut hast. Er oder sie muss sich diesen Status selbst erarbeiten. Das erklärt, warum ein Hund bei dir perfekt an der Leine läuft, bei deinem Partner aber zieht, oder warum er bei dir ruhig bleibt, wenn Besuch kommt, bei deinem Partner aber bellend zur Tür stürmt.

## Mythos Körpergröße und Stimme: Worauf es wirklich ankommt

Ein hartnäckiger Mythos in der Hundewelt besagt, dass Männer es aufgrund ihrer Größe und tiefen Stimme leichter in der Erziehung hätten. Eva berichtet, dass viele Frauen im Training genau das als Grund für ihre Schwierigkeiten angeben. André widerspricht dem vehement. Er vergleicht es mit der Hundewelt selbst, wo ein kleiner, aber selbstsicherer Hund einen viel größeren dominieren kann. Es geht nicht um physische Überlegenheit, sondern um Präsenz, Ausstrahlung und das richtige Mindset.

Was bedeutet das konkret? Es geht um deine innere Haltung. Bist du überzeugt von dem, was du tust? Strahlst du Ruhe und Entschlossenheit aus, auch wenn du innerlich unsicher bist? Hunde sind Meister im Lesen von Körpersprache und spüren diese feinen Nuancen. Eine Person, die es gewohnt ist, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen, hat es oft leichter, weil sie diese Souveränität ganz natürlich ausstrahlt. Für andere kann der Hund zu einer echten Charakterschulung werden - er zwingt sie, über sich hinauszuwachsen und eine neue Klarheit zu entwickeln.

## Wenn der Hund die Beziehung auf die Probe stellt

Unterschiedliche Erziehungsansätze können eine Partnerschaft extrem belasten. Eva erzählt von einem Paar, das sich während der Einzelstunden so heftig stritt, dass sie das Training abbrechen musste. Die beiden sind heute getrennt, und der Hund war ein wesentlicher Faktor. Oft, so analysiert André, eskalieren die Konflikte an Kleinigkeiten. Der eine hat in einem Buch gelesen, man müsse es so machen, der andere hat auf der Hundewiese einen anderen Tipp bekommen. Jeder beharrt auf seinem Standpunkt.

Dabei, so die beiden Trainer, sind diese Streitereien oft nur die Spitze des Eisbergs. Der Hund wird zum emotionalen Ventil für bereits vorhandene Spannungen in der Partnerschaft. Vorwürfe wie "Du bist schuld, dass der Hund nicht hört!" sind eine enorme Belastungsprobe. Statt sich gegenseitig zu bekämpfen, wäre es wichtig, als Team zu agieren. Denn letztendlich leidet der Hund am meisten unter der Inkonsistenz und dem Stress seiner Menschen.

## Praktische Schritte für ein harmonisches Miteinander

Wenn du dich und deinen Partner in diesen Beschreibungen wiedererkennst, ist das kein Grund zur Verzweiflung. André und Eva geben klare Empfehlungen, wie ihr als Paar an einem Strang ziehen könnt. Hier sind die wichtigsten Schritte:

1. **Schafft eine gemeinsame Basis:** Setzt euch in Ruhe zusammen und sprecht über eure Vorstellungen. Welche Regeln sollen im Haus gelten? Darf der Hund aufs Sofa? Wer übernimmt welche Aufgaben? Klärt diese Punkte wertschätzend und findet Kompromisse, mit denen beide leben können.
2. **Definiert einheitliche Kommandos:** Einigt euch auf feste Signale und Regeln. Auch wenn ein Hund lernen kann, dass "Okay" bei dem einen und "Jetzt" bei dem anderen die Freigabe bedeutet, macht ihr es ihm und euch leichter, wenn ihr eine gemeinsame Sprache sprecht.
3. **Verteilt die Verantwortung:** Anstatt dass einer alles macht, teilt die Aufgaben bewusst auf. Einer könnte sich beispielsweise intensiv um das Leinentraining kümmern, während der andere den Rückruf festigt. Das schafft nicht nur Entlastung, sondern ermöglicht beiden Partnern, Erfolgserlebnisse mit dem Hund zu haben und eine eigene, positive Beziehung aufzubauen.
4. **Holt euch externe Hilfe:** Wenn ihr merkt, dass ihr euch im Kreis dreht, kann ein guter Hundetrainer als neutraler Vermittler helfen. Er gibt euch einen klaren Fahrplan vor, an den sich beide halten können. Das nimmt oft den Druck aus der Situation, weil die Verantwortung für die Methode an eine dritte Person abgegeben wird.
5. **Arbeitet an eurer eigenen Haltung:** Der wichtigste Schritt ist die persönliche Weiterentwicklung. Reflektiere dein eigenes Verhalten. Bist du klar und konsequent? Oder eher zögerlich und nachgiebig? Dein Hund ist dein Spiegel - nutze sein Feedback, um an deiner eigenen Souveränität zu arbeiten.

 

 

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                    Petcaster 

 

 

  **Zusammengefasst von Anja Schirwinski**  

 

Seit meine Hündin Frida mit fünf Monaten aus einem rumänischen Shelter zu mir kam, beschäftige ich mich intensiv mit Hundethemen - von Alltagstraining bis Verhaltensbesonderheiten. Viele der Fragen, die in Podcasts besprochen werden, kenne ich aus unserer gemeinsamen Erfahrung nur zu gut. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ergänze sie mit meinen eigenen Erlebnissen mit Frida.

[Mehr über das Projekt Petcaster](/ueber-uns)

 

 

 

 

     

##  Themen 

 

 

 

 - [  Hundetraining und Erziehung  ](/podcasts/themen/hundetraining-und-erziehung)
 
  

 

**Hinweis:** *Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.*

Alle Inhalte auf Petcaster beruhen auf öffentlich zugänglichen Podcasts aus der Hunde- und Haustierwelt. Wir fassen die Episoden nach bestem Wissen zusammen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Rechte an den Original-Podcasts und -Inhalten liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urheber:innen.

 

 

         ## Shownotes

  Der Hund folgt jedem Kommando von Herrchen – während Frauchen scheinbar ignoriert wird. Oder genau umgekehrt. Dieses Phänomen kennen viele Paare und Familien: Der Hund hört auf eine Person zuverlässig, bei der anderen scheint jedes Kommando wirkungslos zu sein. Doch woran liegt das?

In der neuen Folge des Podcasts „Der Welpentrainer“ gehen Hundetrainer André Vogt und Eva Birkenholz dem sogenannten „Partner-Problem“ auf den Grund. Sie erklären, warum Hunde Menschen unterschiedlich wahrnehmen, welche Rolle Konsequenz, Körpersprache und Alltagssituationen spielen und weshalb dieses Verhalten meist nichts mit Sympathie zu tun hat.

Unter anderem beantworten sie, warum Hunde auf verschiedene Menschen unterschiedlich reagieren, welche Bedeutung Konsequenz und klare Regeln im Alltag haben, wie unbewusste Signale das Verhalten des Hundes beeinflussen, warum gut gemeinte Nachgiebigkeit häufig das Gegenteil bewirkt oder wie beide Partner eine vertrauensvolle und verlässliche Beziehung zum Hund aufbauen können.

Mit vielen Beispielen aus ihrer langjährigen Praxis zeigen André Vogt und Eva Birkenholz, wie Missverständnisse zwischen Mensch und Hund entstehen – und wie sie sich vermeiden lassen. Eine spannende Folge für alle Hundehalter, die ihren Vierbeiner besser verstehen und als Team zusammenwachsen möchten.

„Der Welpentrainer“ richtet sich an Welpenbesitzer, Hundeanfänger und alle Menschen, die ihren Hund besser verstehen und sicher durch den Alltag begleiten möchten.

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