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# Warum eigene Bedürfnisse im Hundetraining wichtig sind: Furminant-Sonderfolge mit Alexander Schillack

            **Podcast:**

   [Furminant - Der Hundepodcast mit Johanna und Alex](/podcast/furminant)

              **Erscheinungsdatum:**

   13. September 2026

            **Länge:**

   00:16:57

 ![Menschliche Bedürfnisse im Hundetraining](https://www.petcaster.de/sites/default/files/styles/podcast_n_episode_metadata_image_1x/public/2026-01/Furminant.jpg.webp?itok=1P8mjIyX)

###    Menschliche Bedürfnisse im Hundetraining

   13. September 2026 · [Furminant - Der Hundepodcast mit Johanna und Alex](/podcast/furminant)

Menschliche Bedürfnisse im Hundetraining sind oft der Schlüssel zum Erfolg, doch viele Menschen stellen ihre eigenen Wünsche hinter die ihres Hundes zurück. Warum das nicht nur dir, sondern auch deiner Beziehung zum Hund schaden kann, beleuchtet eine besondere Episode des Podcasts [Furminant](https://www.petcaster.de/podcast/furminant). In dieser Sonderfolge spricht Host Alexander Schillack allein über ein Thema, das ihm sichtlich am Herzen liegt, während seine Co-Host Johanna Spahr sportlich bei einem Hindernislauf unterwegs ist. Ausgelöst durch ein Internet-Video, in dem ein Hund die Badewanne seiner Besitzerin erobert, stellt Alex eine zentrale Frage: Wie gehen wir mit unseren eigenen Bedürfnissen im Zusammenleben mit unseren Hunden um? Diese Episode ist ein Plädoyer dafür, die eigene Rolle als Mensch im Hundetraining nicht zu vergessen und zu lernen, für die eigenen Grenzen einzustehen - eine Fähigkeit, die weit über den Umgang mit dem Hund hinausreicht.

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Situative vs. globale Bedürfnisse:** Alex Schillack unterscheidet zwischen den unmittelbaren Wünschen eines Hundes in einer Situation (z. B. Pferdeäpfel fressen) und seinen übergeordneten, globalen Bedürfnissen (z. B. nach Sicherheit und Struktur). Manchmal muss ein situatives Bedürfnis unerfüllt bleiben, um ein globales zu befriedigen.
- **Deine Bedürfnisse sind gültig:** Es ist nicht egoistisch, eigene Bedürfnisse im Zusammenleben mit einem Hund zu haben und zu kommunizieren. Eine gesunde Beziehung basiert auf gegenseitigem Respekt, und dazu gehört auch dein Recht auf persönlichen Freiraum und Ruhe.
- **Hundetraining als Persönlichkeitsentwicklung:** Die Herausforderungen im Hundetraining spiegeln oft persönliche Themen wider. Die Fähigkeit, klare Grenzen zu setzen und die eigenen Bedürfnisse zu artikulieren, ist eine Kernkompetenz, die viele Menschen erst lernen müssen.
- **Die Angst vor dem Nein:** Viele Menschen scheuen sich, ihre Wünsche zu äußern, aus Angst vor Ablehnung oder Konflikten. Alex entkräftet diese Sorge und ermutigt dazu, authentisch zu sein, da dies die Beziehung zu Mensch und Hund stärkt.
- **Klarheit schafft Sicherheit:** Wenn du deine Grenzen klar und konsequent kommunizierst, bietest du deinem Hund eine verlässliche Orientierung. Das stärkt nicht nur deine Position, sondern gibt auch dem Hund Sicherheit.

## Die zwei Ebenen der hündischen Bedürfnisse

Im modernen Hundetraining wird oft von bedürfnisorientierter Arbeit gesprochen. Alex Schillack greift diesen Begriff auf, gibt ihm aber eine tiefere Dimension. Er argumentiert, dass viele Trainer und Halter sich ausschließlich auf die situativen, also die unmittelbaren Bedürfnisse des Hundes konzentrieren. Ein Hund sieht einen Pferdeapfel und möchte ihn fressen - das ist sein Bedürfnis in diesem Moment. Ein rein bedürfnisorientierter Ansatz könnte nun versuchen, eine Alternative anzubieten, die diesem Wunsch nahekommt.

Alex stellt dem jedoch die globalen oder Makro-Bedürfnisse gegenüber. Dazu zählt er grundlegende Dinge wie das Bedürfnis nach Sicherheit, sozialer Zugehörigkeit und einer klaren Struktur. Manchmal stehen diese beiden Ebenen im Widerspruch zueinander. Wenn du deinem Hund in der Pferdeapfel-Situation klar und fair sagst Nein, das machen wir nicht, magst du sein situatives Bedürfnis frustrieren. Gleichzeitig erfüllst du aber sein globales Bedürfnis nach Führung und Sicherheit, indem du ihm zeigst, dass du die Verantwortung übernimmst und verlässliche Regeln aufstellst. Nicht jeder Hund braucht oder will Erziehung im gleichen Maße, erklärt Alex, aber für unsichere Hunde kann diese Klarheit eine enorme Stütze sein.

## Warum deine eigenen Bedürfnisse im Hundetraining zählen

Der eigentliche Kern der Episode ist jedoch nicht der Hund, sondern der Mensch. Ausgelöst durch die Szene mit dem Hund in der Badewanne beobachtet Alex einen wachsenden Trend: Menschen, die ihre eigenen Bedürfnisse systematisch denen ihres Hundes unterordnen. Er schildert alltägliche Beispiele, die viele wiedererkennen dürften: Du versuchst, konzentriert eine Reparatur am Boden durchzuführen, und der Hund legt sich auf dich. Du möchtest nach einem langen Tag nur zehn Minuten Ruhe auf dem Sofa, doch der Hund fordert Streicheleinheiten - und du gibst nach, obwohl dir gar nicht danach ist.

Alex betont, dass es zwar unsere Verantwortung ist, für die Grundbedürfnisse unserer Hunde zu sorgen, da sie von uns abhängig sind. Doch diese Fürsorge dürfe nicht zur vollständigen Selbstaufgabe führen. Wenn du permanent gegen deine eigenen Gefühle handelst und deine Grenzen überschreiten lässt, führt das zu unterschwelligem Frust und kann die Beziehung zum Hund belasten. Ein authentisches Zusammenleben bedeutet, dass auch deine Bedürfnisse einen Platz haben dürfen.

## Hundetraining als Spiegel der Persönlichkeit: Ein Generationen-Thema?

Die Schwierigkeit, Grenzen zu setzen, ist für Alex kein reines Hundetrainings-Problem, sondern ein tiefgreifendes persönliches Thema. Er reflektiert offen über seine eigene Generation (Jahrgang 1989) und die verbreitete Herausforderung, den eigenen Selbstwert zu erkennen und Bedürfnisse klar zu äußern. Anhand eines persönlichen Beispiels aus einem Urlaub mit Freunden beschreibt er, wie schwer es ihm früher fiel, eine einfache Präferenz für ein Restaurant zu äußern, aus Angst, die Harmonie zu stören oder andere vor den Kopf zu stoßen.

Genau dieses Muster überträgt sich laut Alex auf die Beziehung zum Hund. Wer im menschlichen Miteinander Schwierigkeiten hat, für sich einzustehen, wird dies wahrscheinlich auch beim Hund tun. Hundetraining wird so zu einem Feld für Persönlichkeitsentwicklung. Der Hund zwingt uns durch sein Verhalten, uns mit unseren eigenen Unsicherheiten auseinanderzusetzen und zu lernen, klar, fair und selbstbewusst aufzutreten.

## Praktische Schritte zur Selbstreflexion

Alex fordert dich am Ende der Episode auf, in die Selbstreflexion zu gehen und dein eigenes Verhalten zu hinterfragen. Es geht darum, ein Bewusstsein für die eigenen Grenzen zu entwickeln und den Mut zu finden, diese auch zu kommunizieren. Hier sind einige Schritte, die du daraus ableiten kannst:

1. **Beobachte dich im Alltag:** Identifiziere die Momente, in denen du merkst, dass dein Hund eine Grenze überschreitet, du aber nichts tust. Ist es der Hund, der dich beim Essen anstarrt? Drängelt er sich auf dem Sofa in deinen persönlichen Bereich?
2. **Nimm deine Gefühle wahr:** Erlaube dir, das leise Gefühl von Genervtsein oder Unbehagen zu spüren und anzuerkennen. Was genau brauchst du in diesem Moment? Ist es Ruhe, Abstand oder einfach nur die Freiheit, deine Mahlzeit ungestört zu beenden?
3. **Beginne mit kleinen, klaren Signalen:** Du musst nicht sofort autoritär auftreten. Ein sanftes, aber bestimmtes Wegschieben, ein ruhiges Nicht jetzt oder das konsequente Verweisen auf einen eigenen Platz sind erste Schritte. Wichtig ist die innere Haltung dahinter: Du hast ein Recht auf diesen Raum.
4. **Überwinde die Angst vor dem Nein:** Mach dir bewusst, dass ein klares Nein kein Angriff ist, sondern eine wichtige Information. Genauso wenig wie du auf einen Freund böse wärst, der lieber Pommes statt Pizza essen möchte, wird dein Hund eure Beziehung nicht infrage stellen, nur weil du ihm eine Grenze aufzeigst. Im Gegenteil: Klarheit schafft Vertrauen.

Indem du lernst, für dich und deine Bedürfnisse einzustehen, wirst du nicht nur im Hundetraining erfolgreicher, sondern stärkst auch dein Selbstbewusstsein im gesamten Leben.

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                    Petcaster

  **Zusammengefasst von Anja Schirwinski**

Seit meine Hündin Frida mit fünf Monaten aus einem rumänischen Shelter zu mir kam, beschäftige ich mich intensiv mit Hundethemen - von Alltagstraining bis Verhaltensbesonderheiten. Viele der Fragen, die in Podcasts besprochen werden, kenne ich aus unserer gemeinsamen Erfahrung nur zu gut. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ergänze sie mit meinen eigenen Erlebnissen mit Frida.

[Mehr über das Projekt Petcaster](/ueber-uns)

##  Themen

 - [  Hundetraining und Erziehung  ](/podcasts/themen/hundetraining-und-erziehung)

**Hinweis:** *Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.*

Alle Inhalte auf Petcaster beruhen auf öffentlich zugänglichen Podcasts aus der Hunde- und Haustierwelt. Wir fassen die Episoden nach bestem Wissen zusammen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Rechte an den Original-Podcasts und -Inhalten liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urheber:innen.

         ## Shownotes

  Eine kleine Sonderfolge außer der Reihe - denn Johanna ist sportlich und Alex wissenschaftlich unterwegs. Aber kein Grund, euch nicht ein paar Ideen und Anregungen mit auf den Weg zu geben.

Wie sieht es bei euch mit menschlichen Bedürfnissen im Hundetraining aus?

Mehr zu:

👩🏻 **Johanna Spahr**

[Hahutra](https://www.hahutra.de/)

📲 [Instagram](https://instagram.com/johanna_hundemensch)

[🖥 Website](https://www.hahutra.de/)

**👱🏻‍♂️ Alexander Schillack**

[TeamHundecoach](https://www.teamhundecoach.de/)

📲 [Instagram](https://instagram.com/alex_hundecoach?igshid=os5elirkq4xt)

🖥 [Website](https://teamhundecoach.de/)

Keywords

Orientierung am Menschen, Hundeverhalten, Hundetraining, Forschung, Hundetypen, Kommunikation, Genetik, Erziehung, Hundetraining, Hundeerziehung