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# Alltagsprobleme mit Hund: Praktische Lösungen entdecken

            **Podcast:**

   [HundeRunde - Profitipps vom Hundecoach](/podcast/hunderunde)

              **Erscheinungsdatum:**

   7. Oktober 2026

            **Länge:**

   00:37:00

    [         Link zur Episode (extern)   ](https://hunderunde.podigee.io/169-169-q-a-katzenjagd-markieren-in-der-wohnung-shopping-mit-hund)

 ![#169 Q&amp;A | Katzenjagd, Markieren in der Wohnung &amp; Shopping mit Hund](https://www.petcaster.de/sites/default/files/styles/podcast_n_episode_metadata_image_1x/public/2025-10/2be76038-b7bb-45f1-ae33-6d0220816579.png.webp?itok=SeqHKzcd)

###    #169 Q&amp;A | Katzenjagd, Markieren in der Wohnung &amp; Shopping mit Hund

   7. Oktober 2026 · [HundeRunde - Profitipps vom Hundecoach](/podcast/hunderunde)

Shopping mit Hund in der Stadt, das Jagen von Katzen oder unerwünschtes Markieren in der Wohnung - diese typischen Alltagsprobleme von Hundehalter:innen stehen im Mittelpunkt der 169. Folge des Podcasts [HundeRunde](https://www.petcaster.de/podcast/hunderunde). Die Moderatorinnen Liza Gerlach und Mareike Klohr sind diesmal nicht als Duo zu hören; Liza beantwortet solo die drängendsten Fragen aus der Community. Dabei liefert sie nicht nur oberflächliche Tipps, sondern taucht tief in die möglichen Ursachen für das Verhalten der Hunde ein. Sie erklärt, warum ein Stadtbummel schnell zur Überforderung wird, was hinter dem plötzlichen Appetit auf Gras und Kot stecken kann und wie du lernst, die Motivation deines Hundes bei Katzenbegegnungen besser zu verstehen. Die Episode ist eine praktische Hilfestellung für alle, die alltägliche Herausforderungen souverän meistern und die Bindung zu ihrem Hund stärken wollen.

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Shopping mit Hund:** Ein Stadtbesuch ist für einen Hund eine massive Reizüberflutung. Liza rät, mit kurzen, positiven Trainingseinheiten zu beginnen, anstatt den Hund auf einen langen Einkaufsbummel mitzuschleppen. Aktive Ansprache und einfache Übungen helfen dem Hund, sich an dir zu orientieren.
- **Kot- und Grasfressen im Herbst:** Wenn ein Hund im Herbst vermehrt Gras oder Kot frisst, liegt das laut Liza selten an einem Nährstoffmangel oder erhöhtem Energiebedarf. Vielmehr kann es sich um ein erlerntes Verhalten (z. B. der Kot schmeckt anders) oder eine Stressreaktion handeln.
- **Die Wahrheit über die Katzenjagd:** Nicht jeder Hund, der eine Katze jagt, hat einen ausgeprägten Jagdtrieb. Oft stecken soziale Aufregung, Frust, Unsicherheit oder schlicht ein Missverständnis in der Körpersprache dahinter. Das Verhalten kann als Spiel beginnen und erst dann in Jagdverhalten umschlagen.
- **Markieren in der Wohnung:** Echtes Markierverhalten unterscheidet sich von einer vollen Blase. Es sind meist kleine Urinmengen an bestimmten, oft vertikalen Stellen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von hormonellen Veränderungen in der Pubertät über Unsicherheit bis hin zu sozialen Stressfaktoren.
- **Medizinische Ursachen zuerst ausschließen:** Bevor du mit Verhaltenstraining bei Problemen wie dem Markieren beginnst, empfiehlt Liza dringend, den Hund tierärztlich untersuchen zu lassen, um körperliche Ursachen wie eine Blasenentzündung auszuschließen.

## Shopping mit dem Hund: Wie der Stadtbummel zum Erfolg wird

Ein Ausflug in die Stadt kann für einen Hund schnell zu viel werden. Liza Gerlach betont, dass die unzähligen Gerüche, Geräusche und Bewegungen eine enorme Menge an Reizen darstellen, die der Hund verarbeiten muss. Diese Überflutung kann dazu führen, dass der Hund entweder völlig überdreht und alles anbellt oder aber abschaltet und nur noch an der Leine mitläuft, ohne wirklich präsent zu sein. Um dem vorzubeugen, rät sie zu einem bewussten und schrittweisen Training.

Statt einen langen Shopping-Tag zu planen, sind kurze Einheiten von etwa einer Viertelstunde viel effektiver. Wähle am besten einen Zeitpunkt, an dem die Stadt nicht überfüllt ist - also nicht gerade am Samstagnachmittag vor Weihnachten. Während des Stadtbesuchs ist es entscheidend, den Hund aktiv anzusprechen und immer wieder kleine, einfache Übungen einzubauen. Ein kurzes Sitz, ein Blickkontakt oder ein Warte kurz helfen dem Hund, sich auf dich zu konzentrieren und geben ihm Sicherheit in der trubeligen Umgebung. Wichtig ist, nur das abzufragen, was der Hund sicher kann, um ihm ein Erfolgserlebnis zu verschaffen. So wird der Ausflug als positive Erfahrung verbucht und nicht als Stressfaktor.

## Warum frisst mein Hund im Herbst plötzlich Gras und Kot?

Eine Hörerin beobachtet, dass ihr Hund - und auch andere Hunde in ihrem Umfeld - im Herbst vermehrt Gras und den Kot von Wildtieren wie Füchsen oder Mardern fressen. Sie fragt, ob dies mit dem Fellwechsel oder einem erhöhten Energiebedarf in der kalten Jahreszeit zusammenhängt. Liza schlüsselt dieses Verhalten differenziert auf. Einen pauschal höheren Energiebedarf für jeden Familienhund im Winter sieht sie nicht, da die meisten Hunde die meiste Zeit im warmen Zuhause verbringen. Nur bei Hunden, die viel Zeit draußen verbringen oder sehr aktiv sind, kann eine Anpassung des Futters sinnvoll sein.

Liza vermutet hinter dem Verhalten eher eine erlernte Gewohnheit oder sogar eine Art Sucht. Der Kot von Fleischfressern wie Fuchs und Marder enthält noch unverdauten Fleischreste, die für den Hund attraktiv riechen und schmecken. Möglicherweise verändert sich die Zusammensetzung im Herbst so, dass er für den Hund besonders schmackhaft wird. Auch das Grasfressen muss kein Anzeichen für einen Mangel sein. Oft schmeckt das feuchte Herbstgras den Hunden einfach gut, ähnlich wie das frische Gras im Frühling. Ein ernster Nährstoffmangel äußert sich meist durch weitere Symptome wie Gewichtsverlust, Fellprobleme oder Verdauungsstörungen. Dennoch weist Liza auf die gesundheitlichen Risiken hin: Insbesondere Fuchskot kann Eier des Fuchsbandwurms enthalten, weshalb regelmäßige Entwurmungen wichtig sind.

## Katzenjagd: Mehr als nur reiner Jagdtrieb

Das Bild ist bekannt: Ein Hund erblickt eine Katze und eskaliert förmlich an der Leine. Liza erklärt, dass hinter diesem Verhalten nicht immer reiner Jagdtrieb steckt. Oft handelt es sich um eine komplexe Mischung aus verschiedenen Emotionen. So kann es soziale Aufregung sein, weil der Hund die Katze kennenlernen möchte, oder Frust, weil die Leine ihn daran hindert. Auch Unsicherheit, Angst oder territoriales Verhalten können eine Rolle spielen.

Ein zentrales Problem ist die unterschiedliche Körpersprache. Eine Katze, die sich mit gesträubtem Fell und einem zuckenden Schwanz abwendet, signalisiert Abwehr. Ein Hund könnte diese Signale jedoch als Spielaufforderung missverstehen. Rennt die Katze dann weg, wird aus dem anfänglichen sozialen Interesse schnell ein Jagdspiel. Liza beschreibt anschaulich, wie eine anfänglich neugierige Annäherung ihres Hundes Fred durch die Flucht der Katze in ein jagdlich motiviertes Verhalten umschlagen kann. Das Training sollte daher darauf abzielen, eine alternative, ruhige Verhaltensweise zu etablieren, sobald eine Katze in Sicht ist.

## Unerwünschtes Markieren in der Wohnung und seine Ursachen

Wenn ein Hund in der Wohnung uriniert, ist nicht jede Pfütze gleich ein Markieren. Liza grenzt klar ab: Beim Markieren werden meist nur kleine Urinmengen an strategisch wichtigen, oft senkrechten Stellen wie Möbelecken oder Türrahmen abgesetzt. Eine große Pfütze mitten im Raum deutet eher darauf hin, dass der Hund es einfach nicht mehr halten konnte. Markieren ist eine Form der Kommunikation. Der Hund hinterlässt eine Duftmarke, um sein Revier zu kennzeichnen oder auf seine Anwesenheit hinzuweisen.

Die Auslöser für dieses Verhalten in der Wohnung sind vielfältig. Oft tritt es in Phasen von Unsicherheit oder Stress auf, zum Beispiel nach einem Umzug, bei Besuch, durch neue Möbel oder sogar durch neue Dekoration wie einen Weihnachtsbaum. Auch hormonelle Veränderungen, insbesondere bei Rüden in der Pubertät, können plötzliches Markieren auslösen, selbst wenn der Hund schon lange stubenrein war. Schimpfen ist hier kontraproduktiv, vor allem wenn man den Hund nicht auf frischer Tat ertappt. Stattdessen gilt es, die Ursache für den Stress zu finden und zu beheben.

## Praktische Schritte für den Alltag

1. **Training bei Katzenbegegnungen:** Sobald du eine Katze siehst - am besten noch bevor dein Hund sie bemerkt -, fordere ein alternatives Verhalten ein, das dein Hund gut beherrscht, zum Beispiel ein Sitz. Belohne ihn dafür ausgiebig und hochwertig. Ist dein Hund bereits in die Leine gesprungen, ist die Situation wahrscheinlich schon zu intensiv. Vergrößere in diesem Fall den Abstand, bis dein Hund wieder ansprechbar ist, und versuche es dann erneut aus sicherer Distanz.
2. **Maßnahmen gegen das Markieren in der Wohnung:**
    - **Beobachten und analysieren:** Führe ein Tagebuch, um Muster zu erkennen. Wann und wo markiert dein Hund? Was ist kurz vorher passiert?
    - **Tierärztliche Abklärung:** Lasse immer zuerst medizinische Ursachen wie eine Blasenentzündung oder andere Erkrankungen ausschließen.
    - **Gründliche Reinigung:** Reinige die betroffenen Stellen mit speziellen Reinigern, die Gerüche neutralisieren (z. B. auf Alkohol- oder Enzymbasis). Nur so verhinderst du, dass der Geruch den Hund immer wieder zum Markieren an derselben Stelle animiert.
    - **Management:** Verwehre deinem Hund vorübergehend den Zugang zu den Orten, an denen er häufig markiert. Das unterbricht den Teufelskreis und gibt dir Zeit, an der Ursache zu arbeiten.
    - **Stress reduzieren:** Identifiziere die Stressauslöser (z. B. neue Gegenstände, veränderte Routinen) und versuche, deinem Hund mehr Sicherheit zu geben, indem du für eine stabile und vorhersehbare Umgebung sorgst.

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                    Petcaster

  **Zusammengefasst von Anja Schirwinski**

Seit meine Hündin Frida mit fünf Monaten aus einem rumänischen Shelter zu mir kam, beschäftige ich mich intensiv mit Hundethemen - von Alltagstraining bis Verhaltensbesonderheiten. Viele der Fragen, die in Podcasts besprochen werden, kenne ich aus unserer gemeinsamen Erfahrung nur zu gut. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ergänze sie mit meinen eigenen Erlebnissen mit Frida.

[Mehr über das Projekt Petcaster](/ueber-uns)

##  Themen

 - [  Hundetraining und Erziehung  ](/podcasts/themen/hundetraining-und-erziehung)
- [  Jagdverhalten  ](/podcasts/themen/jagdverhalten)

**Hinweis:** *Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.*

Alle Inhalte auf Petcaster beruhen auf öffentlich zugänglichen Podcasts aus der Hunde- und Haustierwelt. Wir fassen die Episoden nach bestem Wissen zusammen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Rechte an den Original-Podcasts und -Inhalten liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urheber:innen.

         ## Shownotes

  Liza ist diese Folge wieder solo unterwegs und beantwortet eure Fragen aus der Community. Zum Start geht es um Shopping mit Hund: Wie viel Trubel ist in der Stadt eigentlich okay, woran merkt ihr, dass es eurem Hund zu viel wird und warum sind kurze, erfolgreiche Trainingseinheiten oft sinnvoller als ein langer Stadtbummel?

Danach wird es kurz etwas unappetitlicher: Warum fressen manche Hunde gerade im Herbst vermehrt Gras oder sogar Kot? Liza ordnet mögliche Gründe ein und erklärt, wann ihr genauer hinschauen solltet. Außerdem geht es um Hunde, die beim Anblick von Katzen völlig aufdrehen: Ist das immer Jagdtrieb - oder können auch Frust, Unsicherheit und soziale Aufregung dahinterstecken?

Zum Schluss geht es um das spannende Thema Markieren in der Wohnung. Liza erklärt, wie ihr echtes Markierverhalten von einer normalen Pfütze unterscheidet, welche Auslöser dahinterstecken können und warum medizinische Ursachen zuerst ausgeschlossen werden sollten.

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