Perfekte Hundehaltung gibt’s nicht: Missgeschicke, Rückruf-Frust und Realität
In dieser Episode des Podcasts HundeRunde geben die Moderatorinnen Liza und Mareike einen ehrlichen und persönlichen Einblick in die Herausforderungen und unvorhergesehenen Ereignisse des Alltags mit ihren Hunden Fred und Taylor. Die Episode dreht sich um einen Notfall-Tierarztbesuch, die Tücken der Pubertät und die wichtige Botschaft, dass Perfektion in der Hundehaltung eine Illusion ist.
Diese Folge ist besonders wertvoll für alle Hundebesitzer:innen, die sich manchmal von den perfekten Darstellungen in sozialen Medien unter Druck gesetzt fühlen. Sie bietet Trost, praktische Ratschläge und zeigt, dass auch erfahrene Halter:innen nicht vor Missgeschicken gefeit sind, und beantwortet die Frage: Was tun, wenn im Hundealltag nicht alles nach Plan läuft?
Das Wichtigste auf einen Blick
- Unfälle passieren jedem: Lizas Hund Fred fraß die Lederohren eines Spielzeugs, was einen teuren Tierarztbesuch zur Folge hatte. Dies ist kein Zeichen für schlechte Hundehaltung, sondern Teil der unvorhersehbaren Realität.
- Hundehaltung ist nicht immer perfekt: Die Moderatorinnen betonen, dass die oft idealisierte Darstellung auf Social-Media-Plattformen nicht der Wirklichkeit entspricht. Missgeschicke wie zerstörte Gegenstände oder Trainingsrückschläge sind normal.
- Rückruftraining in der Pubertät erfordert Geduld: Mareikes Hündin Taylor testet in der Pubertät den Rückruf. Die Empfehlung lautet: Konsequent mit Schleppleine und besonders hochwertigen Belohnungen trainieren, um erfolgreich zu bleiben.
- Im Zweifel sofort zum Tierarzt: Als Fred die ungenießbaren Teile verschluckt hatte, handelte Liza nach Rücksprache mit einer Tierärztin sofort. Bei verschluckten Fremdkörpern ist schnelles Handeln entscheidend.
- Authentizität ist der Schlüssel: Die Episode ist ein Plädoyer dafür, auch die schwierigen und unschönen Momente der Hundehaltung zu teilen, um eine realistische und unterstützende Gemeinschaft zu fördern.
- Community-Feedback gestaltet den Podcast: Basierend auf einer Hörer:innen-Umfrage wird es zukünftig einmal im Monat eine ausführliche Folge geben, die sich einem Rasseporträt widmet.
Der Vorfall mit Fred: Wenn Spielzeug zur Tierarztrechnung wird
Liza eröffnet die Episode mit einer detaillierten Schilderung eines Vorfalls mit ihrem Hund Fred. Während er mit seiner Spielzeugkiste spielte, fraß er unbemerkt die beiden 8 -10 cm langen Lederohren eines Spielzeughasen. Nachdem Liza den Schaden bemerkte, kontaktierte sie umgehend eine befreundete Tierärztin, die ihr riet, in eine Tierklinik zu fahren, um den Hund erbrechen zu lassen.
Der Besuch in der Tierklinik am Sonntagmorgen kostete 250 Euro. Fred bekam eine Spritze, um sich zu übergeben, was auch erfolgreich war - die beiden Ohren kamen wieder zum Vorschein. Überraschenderweise zeigte sich Fred von dem gesamten Prozedere unbeeindruckt. Laut Liza war er fröhlich, fraß kurz darauf wieder Leckerlis und wollte sogar das nun ohrenlose Spielzeug direkt wieder haben. Sie fasst zusammen, dass Fred aus dem Vorfall vermutlich nichts gelernt hat, das Spielzeug aber als teuerstes Spielzeug der Welt eingerahmt wird.
Die ungeschönte Realität der Hundehaltung
Ausgehend von Freds Missgeschick lesen die Moderatorinnen eine Nachricht einer Hörerin vor. Diese hatte sich als "mieseste Hundemama ever" gefühlt, nachdem ihr Hund einen Metallspan gefressen hatte und sie zum Tierarzt musste. Sie bedankt sich dafür, dass im Podcast auch solche doofen Momente geteilt werden, da man sonst online meist nur eine heile Welt sehe.
Liza und Mareike nutzen dies als Anlass, um zu betonen, wie wichtig es ist, ein authentisches Bild der Hundehaltung zu vermitteln. Liza erklärt, dass solche Unfälle passieren, obwohl sie darauf achtet, sicheres Spielzeug zu verwenden. Sie argumentiert, dass Hunde auch lernen müssen, sich selbstständig zu beschäftigen, und eine 100-prozentige Überwachung unrealistisch sei. Sie teilen weitere Beispiele aus ihrem Alltag: Mareikes Hündin Taylor hat in ihrer Anfangszeit Tapeten angeknabbert und Löcher in Handtücher gebissen, während Fred regelmäßig in den Ziegenstall einbricht, um Ziegenköttel zu fressen. Ihre zentrale Botschaft lautet: Macht euch frei von dem Gedanken, dass immer alles perfekt sein muss.
Training in der Pubertät: Der Kampf mit dem Rückruf
Mareike berichtet von den aktuellen Trainingsherausforderungen mit ihrer 11 Monate alten Hündin Taylor, die sich mitten in der Pubertät befindet. Während viele Dinge wie die Leinenführigkeit und das Schlafen mittlerweile gut funktionieren, ist der Rückruf zu einer großen Baustelle geworden. In einer Hundeschulstunde rannte Taylor nach der Ablenkung durch einen fremden Hund einfach weg, ignorierte den Rückruf und täuschte das Zurückkommen nur an, um dann an Mareike vorbeizulaufen.
Liza rät, in dieser Phase entspannt zu bleiben und das Training konsequent fortzusetzen. Konkrete Tipps sind der Einsatz einer Schleppleine, um den Hund im Notfall sichern und den Rückruf durchsetzen zu können, sowie der Einsatz von besonders hochwertigen Belohnungen. So lernt der Hund, dass es sich lohnt, eine spannende Ablenkung für den Menschen zu verlassen.
Feedback der Community und die Zukunft des Podcasts
Ein weiterer wichtiger Teil der Episode widmet sich der Interaktion mit der Community und der zukünftigen Ausrichtung des Podcasts. Die Hörer:innen haben in einer Umfrage dafür gestimmt, dass Rasseporträts in Form einer langen, ausführlichen Folge pro Monat behandelt werden sollen. Die Moderatorinnen planen, sich dabei systematisch durch die verschiedenen FCI-Sektionen zu arbeiten und laden die Hörer:innen ein, Vorschläge für einen kreativen und modernen Namen für diese Rubrik einzusenden.
Praktische Tipps aus der Episode
- Bei verschluckten Fremdkörpern: Zögere nicht und kontaktiere sofort eine Tierärztin oder eine Tierklinik. Schnelles Handeln kann eine Operation verhindern.
- Rückruf in der Pubertät trainieren: Nutze eine Schleppleine, um die Kontrolle zu behalten und den Befehl durchsetzen zu können, falls dein Hund nicht reagiert.
- Belohnungen anpassen: Mache das Zurückkommen für deinen Hund besonders attraktiv, indem du extrem hochwertige Belohnungen (z. B. spezielle Leckerlis, die es nur für den Rückruf gibt) einsetzt.
- Training im Alltag integrieren: Übe den Rückruf auch an der kurzen Leine, um das Kommando zu festigen, selbst wenn keine große Ablenkung vorhanden ist.
Themen
Hinweis: Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.
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Shownotes
Vielleicht habt ihr's schon bei Instagram mitbekommen: Lizas Welpe Fred musste in die Tierklinik… Keine Sorge, dem Kleinen geht's gut, er hatte nur was Falsches gegessen ;) Aber für Liza war das natürlich Stress pur… In der Folge erzählt sie, wie es überhaupt zu dem Notfall kam und warum ihr euch nicht schlecht fühlen braucht, wenn euch schon mal was Ähnliches passiert ist. Hört rein für eine dicke Portion Mitgefühl und süße Welpen-Anekdoten.
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