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# So gelingt ein entspannter Arbeitsalltag mit Bürohund

 



            **Podcast:** 

   [HundeRunde - Profitipps vom Hundecoach](/podcast/hunderunde) 

              **Erscheinungsdatum:** 

   22. Juli 2026 

            **Länge:** 

   00:35:07 

    [         Link zur Episode (extern)   ](https://hunderunde.podigee.io/b167-lieblingsfolge-hunde-im-buero-so-klappt-der-arbeitsalltag) 

 

 

 

 





 ![Lieblingsfolge: Hunde im Büro - so klappt der Arbeitsalltag](https://www.petcaster.de/sites/default/files/styles/podcast_n_episode_metadata_image_1x/public/2025-10/2be76038-b7bb-45f1-ae33-6d0220816579.png.webp?itok=SeqHKzcd) 

###   Lieblingsfolge: Hunde im Büro - so klappt der Arbeitsalltag  

   22. Juli 2026 · [HundeRunde - Profitipps vom Hundecoach](/podcast/hunderunde)

  

 

 





 

Stell dir vor, dein Arbeitstag beginnt nicht mit dem üblichen Kaffeeklatsch, sondern mit einem freudigen Schwanzwedeln und einem sanften Stupser an die Hand. Ein Hund im Büro kann das Arbeitsklima revolutionieren, Stress abbauen und uns daran erinnern, auch mal eine Pause einzulegen. Doch wie wird aus der schönen Idee ein funktionierender Alltag, der für Mensch und Tier stressfrei ist? In einer neuen Folge ihres Podcasts [*HundeRunde*](https://www.petcaster.de/podcast/hunderunde) nehmen die Moderatorinnen Liza Gerlach und Mareike Klohr genau dieses Thema unter die Lupe. Liza, die selbst als Logopädin in einem Krankenhaus arbeitet und von den positiven Effekten eines tierischen Begleiters überzeugt ist - und sei es nur ein Roboterhund für Demenzpatienten -, diskutiert mit der Hundetrainerin Mareike die praktischen Hürden und Erfolgsrezepte. Diese Episode ist ein Muss für alle, die davon träumen, ihren Vierbeiner mit zur Arbeit zu nehmen, oder die bereits einen Bürohund haben und den Alltag noch harmonischer gestalten wollen.

## Das Wichtigste auf einen Blick

Bevor wir tiefer in die Details eintauchen, hier die zentralen Erkenntnisse aus dem Gespräch, die dir als Kompass auf dem Weg zum perfekten Bürohund-Team dienen können:

- **Die Basis ist die Erlaubnis:** Ohne die Zustimmung von Vorgesetzten und dem gesamten Team geht es nicht. Mareike betont, dass eine offene Kommunikation über mögliche Allergien, Ängste oder die anfängliche Unruhe durch das Training unerlässlich ist.
- **Deckentraining ist das A und O:** Dein Hund braucht einen festen, sicheren Rückzugsort. Ein gut trainierter Platz, an dem er stundenlang entspannen kann, ist laut Mareike die wichtigste Voraussetzung für einen ruhigen Büroalltag.
- **Routinen schaffen Sicherheit:** Ein klar strukturierter Tag - vom morgendlichen Spaziergang über den ruhigen Einzug ins Büro bis hin zu festen Gassi-Pausen - hilft deinem Hund, sich zu orientieren und zu entspannen.
- **Weniger ist oft mehr:** Beginne langsam. Statt deinen Hund direkt mit einem Acht-Stunden-Tag zu überfordern, rät Mareike zu einer schrittweisen Eingewöhnung, falls dies möglich ist.
- **Achte auf die Signale deines Hundes:** Nicht jeder Hund ist für das Büroleben geschaffen. Anhaltender Stress, der sich durch Hecheln, Fiepen oder Unruhe äußert, ist ein klares Zeichen dafür, dass das aktuelle Setup für deinen Hund nicht funktioniert.
- **Klare Regeln für alle:** Definiere, wer den Hund füttern darf (am besten nur du), wie Begrüßungen ablaufen und ob der Hund frei herumlaufen darf. Einheitliche Regeln, die von allen Kollegen mitgetragen werden, verhindern Verwirrung und Stress.

## Die Grundlage für den Erfolg: Vorbereitung und Erlaubnis

Der erste und wichtigste Schritt, den Mareike hervorhebt, ist der bürokratische: die offizielle Erlaubnis. Es reicht nicht, nur den Chef zu fragen. Sprich offen mit allen Kollegen, die direkt betroffen sind. Gibt es jemanden mit einer Hundehaarallergie oder gar einer Phobie? Diese Bedenken müssen ernst genommen werden. Mareike empfiehlt, das Team darauf vorzubereiten, dass die ersten Wochen eine Eingewöhnungsphase sind, in der es auch mal etwas turbulenter zugehen kann. Dieser proaktive Ansatz schafft Verständnis und beugt Konflikten vor.

Parallel dazu beginnt die eigentliche Arbeit zu Hause. Das von Mareike als entscheidend beschriebene Deckentraining ist weit mehr als nur ein Kommando. Es lehrt deinen Hund, einen bestimmten Platz als seine absolute Ruhezone zu akzeptieren. Hier wird geschlafen, hier wird entspannt, und hier wird er in Ruhe gelassen. Dieser Tipp ist Gold wert. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein Hund, der seinen Platz als sichere Höhle ansieht, fast überall entspannen kann - sei es im trubeligen Büro oder im Café. Trainiere das Liegen auf der Decke nicht nur für fünf Minuten, sondern steigere die Dauer langsam auf mehrere Stunden, sodass es für deinen Hund zur Normalität wird, auch mal nicht im Mittelpunkt zu stehen.

## Der perfekte Arbeitsplatz: Routinen und Regeln im Büro

Ist die Erlaubnis da und das Deckentraining sitzt, geht es an die Gestaltung des Alltags im Büro. Liza und Mareike sind sich einig, dass klare Strukturen deinem Hund die nötige Sicherheit geben. Der Liegeplatz sollte strategisch gewählt sein: idealerweise in einer ruhigen Ecke, weg von der Tür und dem allgemeinen Durchgangsverkehr. Unter deinem Schreibtisch, wo du quasi als Schutzschild fungierst, ist oft ein idealer Ort.

Ein besonders wichtiger Punkt, den Mareike anspricht, ist die Fütterung durch Kollegen. Auch wenn es nett gemeint ist, kann es schnell zu Problemen führen. Ein Hund, der lernt, dass es bei Kollegin Müller immer ein Leckerli gibt, entwickelt eine ständige Erwartungshaltung. Das kann zu Stress, Betteln und Unruhe führen. Mareikes Empfehlung ist klar: Füttern sollte allein deine Aufgabe sein, um solche Dynamiken von vornherein zu vermeiden. Genauso wichtig ist die Begrüßungsroutine. Anstatt den Hund stürmisch ins Büro rennen und alle begrüßen zu lassen, ist es sinnvoller, ihn zuerst auf seine Decke zu schicken. Wenn er sich beruhigt hat, kann er langsam und entspannt seine Runden drehen.

## Wenn der Hund nicht zur Ruhe kommt: Stress-Signale erkennen und handeln

Doch was, wenn dein Hund trotz aller Vorbereitung einfach nicht zur Ruhe kommt? Mareike listet klare Anzeichen für chronischen Stress auf: ständiges Hecheln, Fiepen, Jaulen, häufiges Kratzen, die Unfähigkeit, sich abzulegen, oder sogar Appetitlosigkeit. Wichtig ist, diese Signale nicht als anfängliche Nervosität abzutun, wenn sie über Wochen oder Monate anhalten. Liza wirft die berechtigte Frage ein, wie man erkennt, ob der Hund wirklich gestresst ist oder sich nur eingewöhnen muss. Mareikes Antwort ist, dass man nach einer längeren Phase ohne Besserung (sie spricht von einem Vierteljahr) ehrlich hinterfragen muss, ob das Büroleben das Richtige für den Hund ist.

Manchmal sind es aber auch kleine, unsichtbare Stressfaktoren. Mareike erzählt von einem Fall aus ihrer Praxis an der Universität Hannover: Ein Hund kam morgens entspannt ins Büro, hatte aber nachmittags panische Angst, das Gebäude zu verlassen. Der Grund: Morgens war es ruhig, doch nachmittags war der Flur voller lauter Studenten - ein Reizüberfluss, den der Hund nicht verarbeiten konnte. Solche versteckten Ursachen zu finden, erfordert Beobachtungsgabe und manchmal auch die Hilfe eines Profis. Es zeigt, wie wichtig es ist, die Welt aus der Perspektive deines Hundes zu sehen.

## Teamwork ist alles: Der Umgang mit Kollegen und anderen Bürohunden

Ein Bürohund ist immer auch ein Gemeinschaftsprojekt. Wie bereitest du deine Kollegen am besten vor? Eine charmante Idee aus dem Podcast ist eine Rundmail mit einem kleinen Steckbrief und einem Foto deines Hundes. Das bricht das Eis und informiert alle auf eine positive Weise. In kleinen Teams können gemeinsame Regeln aufgestellt werden. In einem Großraumbüro, so Mareike, liegt die Verantwortung jedoch klar bei dir als Halter. Du musst dafür sorgen, dass dein Hund seinen Bereich nicht verlässt und niemanden stört.

Wenn es bereits andere Bürohunde gibt, ist eine behutsame Zusammenführung entscheidend. Mareike rät, sich vor dem ersten gemeinsamen Bürotag zu ein paar Spaziergängen auf neutralem Boden zu treffen. Im Büro selbst sollten die Hunde lernen, sich zu ignorieren. Das ist kein Ort zum Spielen. Trennwände oder strategisch platzierte Liegeplätze können dabei helfen. Das Ziel ist eine friedliche Koexistenz, bei der jeder Hund entspannen kann.

## Praktische Schritte für deinen Bürohund-Alltag

Um die vielen wertvollen Tipps aus der Episode greifbar zu machen, hier eine kleine Checkliste für deinen Weg zum entspannten Bürohund:

1. **Die Vorbereitung:** Kläre die Erlaubnis mit Vorgesetzten und dem gesamten Team. Sorge dafür, dass dein Hund alle nötigen Impfungen hat und gesund ist. Beginne frühzeitig mit dem Deckentraining zu Hause und übe auch das kurzzeitige Alleinbleiben in einem Raum.
2. **Die ersten Tage:** Starte, wenn möglich, mit wenigen Stunden und steigere die Zeit langsam. Etabliere vom ersten Tag an eine feste Routine: Eine ausgiebige Morgenrunde, ein ruhiger Einzug ins Büro und das direkte Schicken auf die Decke.
3. **Die Regeln im Büro:** Dein Hund hat einen festen Liegeplatz, der seine Ruhezone ist. Leckerlis gibt es nur von dir. Kollegen werden gebeten, den Hund auf seiner Decke in Ruhe zu lassen. Führe feste, aber kurze Gassi-Pausen ein - ein fester Löseplatz kann dabei helfen, dass es schnell geht.
4. **Die fortlaufende Beobachtung:** Achte auf die Körpersprache deines Hundes. Wirkt er entspannt oder gestresst? Wenn Probleme auftreten, versuche die Ursache zu finden. Manchmal reicht es schon, den Liegeplatz zu verändern oder eine visuelle Barriere zu schaffen.

Ein Hund im Büro kann eine unglaubliche Bereicherung sein, aber er ist auch eine Verantwortung. Mit der richtigen Vorbereitung, klaren Regeln und viel Einfühlungsvermögen schaffst du eine Situation, von der alle profitieren - allen voran dein treuer Begleiter.

 

 

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                    Petcaster 

 

 

  **Zusammengefasst von Anja Schirwinski**  

 

Seit meine Hündin Frida mit fünf Monaten aus einem rumänischen Shelter zu mir kam, beschäftige ich mich intensiv mit Hundethemen - von Alltagstraining bis Verhaltensbesonderheiten. Viele der Fragen, die in Podcasts besprochen werden, kenne ich aus unserer gemeinsamen Erfahrung nur zu gut. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ergänze sie mit meinen eigenen Erlebnissen mit Frida.

[Mehr über das Projekt Petcaster](/ueber-uns)

 

 

 

 

     

##  Themen 

 

 

 

 - [  Hundetraining und Erziehung  ](/podcasts/themen/hundetraining-und-erziehung)
 
  

 

**Hinweis:** *Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.*

Alle Inhalte auf Petcaster beruhen auf öffentlich zugänglichen Podcasts aus der Hunde- und Haustierwelt. Wir fassen die Episoden nach bestem Wissen zusammen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Rechte an den Original-Podcasts und -Inhalten liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urheber:innen.

 

 

         ## Shownotes

  Hunde im Büro können den Arbeitsalltag schöner machen - wenn die Rahmenbedingungen stimmen! In dieser Lieblingsfolge sprechen Liza und Mareike darüber, worauf es ankommt, wenn der eigene Hund mit zur Arbeit kommen soll.

Mareike berichtet von ihren Erfahrungen mit vierbeinigen Kollegen im Büro, während Liza erklärt, warum klare Absprachen, feste Regeln und eine gute Vorbereitung so wichtig sind. Denn nicht nur der Hund muss mit der neuen Situation zurechtkommen, auch Kollegen, Vorgesetzte und der gesamte Büroalltag sollten mitgedacht werden.

Eine hilfreiche Folge für alle, die ihren Hund mit zur Arbeit nehmen möchten - oder sich fragen, ob ein Bürohund wirklich zum eigenen Arbeitsplatz passt.

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