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# Tierpathologie bei Hunden: Antworten auf eure Fragen mit Dr. Theresa

            **Podcast:**

   [HundeRunde - Profitipps vom Hundecoach](/podcast/hunderunde)

              **Erscheinungsdatum:**

   12. August 2026

            **Länge:**

   00:56:57

    [         Link zur Episode (extern)   ](https://hunderunde.podigee.io/161-161-was-befunde-ber-hunde-verraten-eure-fragen-zur-tierpathologie)

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###   \#161 Was Befunde über Hunde verraten: Eure Fragen zur Tierpathologie

   12. August 2026 · [HundeRunde - Profitipps vom Hundecoach](/podcast/hunderunde)

Der Gedanke an den Tod unseres Hundes ist einer, den wir am liebsten verdrängen. Doch was passiert, wenn das Unvermeidliche eintritt und Fragen offenbleiben? In einer neuen Folge des Podcasts [*HundeRunde*](https://www.petcaster.de/podcast/hunderunde) widmen sich die Moderatorinnen Liza Gerlach und Mareike Klohr genau diesem sensiblen, aber ungemein wichtigen Thema. Da Mareike eine wohlverdiente Pause einlegt, hat sich Liza eine Expertin ins Studio geholt, die bereits in einer früheren Episode für großes Interesse sorgte: Dr. Theresa, eine Tierärztin mit der faszinierenden Spezialisierung auf Tierpathologie. Gemeinsam tauchen sie tief in die Welt der Obduktionen, Krankheitsbilder und der detektivischen Arbeit ein, die hinter den Kulissen stattfindet, um die letzten Rätsel im Leben eines Tieres zu lösen.

In dieser Q&amp;A-Session beantwortet Theresa zahlreiche Hörerfragen und gibt einen ebenso ehrlichen wie aufschlussreichen Einblick in ihren Berufsalltag. Von den häufigsten Todesursachen bei Hunden über rassetypische Erkrankungen bis hin zu den emotionalen Aspekten ihrer Arbeit - diese Episode beleuchtet, was die Pathologie für Züchter, Tierärzte und vor allem für uns als Hundebesitzer leisten kann.

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Übergewicht als Hauptrisiko:** Adipositas, also starkes Übergewicht, ist eine der häufigsten Ursachen, die die Lebenserwartung von Hunden drastisch verkürzen. Theresa betont, dass dies oft zu Folgeerkrankungen wie Herz-, Lungen- oder Gelenkproblemen führt.
- **Der letzte Weg des Tieres:** Nach einer Obduktion gibt es zwei Wege. Entweder wird der Tierkörper von der Tierkörperbeseitigungsanstalt abgeholt oder die Besitzer entscheiden sich für eine teurere kosmetische Sektion, nach der das Tier von einem Bestatter eingeäschert werden kann. Eine Rückgabe des Körpers ist aus seuchenhygienischen Gründen nicht möglich.
- **Rassespezifische Krankheiten sind Realität:** Bestimmte Hunderassen neigen zu spezifischen Problemen. Ein Labrador wird oft auf Fremdkörper im Magen untersucht, ein Deutscher Schäferhund auf Tumore (z. B. Milztumor) und ein Dackel auf Bandscheibenprobleme.
- **Haut- und Gesäugetumore dominieren bei Proben:** Die häufigsten Gewebeproben, die Pathologen untersuchen, stammen von Hautveränderungen (wie Mastzelltumoren) und Gesäugetumoren bei Hündinnen. Dies liegt oft daran, dass diese Veränderungen von außen gut sichtbar sind.
- **Gefahren im Sommer:** Theresa warnt eindringlich vor zwei sommerlichen Risiken: Hunde im überhitzten Auto zurückzulassen und sie in stehenden, trüben Gewässern schwimmen zu lassen. Blaualgen (eigentlich Bakterien) können zu schwerem Leberversagen führen.

## Der Weg in die Tierpathologie: Eine bewusste Entscheidung

Viele fragen sich, wie man einen Beruf wählt, der sich täglich mit dem Tod befasst. Für Theresa war es eine logische Konsequenz ihrer Neugier. Schon während ihres Tiermedizinstudiums merkte sie, dass sie tiefer blicken wollte - im wahrsten Sinne des Wortes. Sie wollte nicht nur Symptome behandeln, sondern die Ursachen von Krankheiten auf zellulärer Ebene verstehen. Die Pathologie bot ihr die Möglichkeit, zur Detektivin zu werden und die Hintergründe von Erkrankungen zu entschlüsseln. Obwohl sie als approbierte Tierärztin jederzeit eine eigene Praxis eröffnen könnte, bleibt sie ihrer Leidenschaft treu. Diese Spezialisierung macht sie, wie sie selbstironisch anmerkt, zu einer Art Fachidiotin für ihr Gebiet, aber genau diese Tiefe ist es, die ihren Beruf so wertvoll macht. Übrigens: Ihre Faszination für die Theorie hält sie nicht davon ab, in ihrer Freizeit als Hundetrainerin in Lizas Hundeschule zu arbeiten - ein perfekter Ausgleich, der die Brücke zwischen wissenschaftlicher Analyse und praktischer Arbeit mit Hunden schlägt.

## Häufige Todesursachen: Was die Obduktion wirklich verrät

Auf die Frage nach den häufigsten Krankheiten, die die Lebenserwartung von Hunden verkürzen, hat Theresa eine klare Antwort: Adipositas. Übergewicht ist kein reines Schönheitsproblem, sondern ein massiver Risikofaktor, der zu einer Kaskade von Folgeerkrankungen führt. Das zusätzliche Gewicht belastet nicht nur die Gelenke, sondern auch das Herz-Kreislauf-System und Organe wie die Leber. Die Tiere kommen selten direkt wegen ihres Gewichts auf den Sektionstisch, sondern wegen der daraus resultierenden Leiden. Ebenso kritisch sieht Theresa die Folgen von Qualzucht, insbesondere bei kurzköpfigen Rassen. Die angeborenen anatomischen Probleme verkürzen die Lebensdauer dieser Hunde erheblich, unabhängig davon, wie gut die Zuchtlinie ansonsten sein mag.

Wenn ein Tier schließlich verstirbt, lautet die formale Todesursache im Befund fast immer Herz-Kreislauf-Versagen. Das ist jedoch nur das Ende der Kette. Die eigentliche Detektivarbeit der Pathologen besteht darin, herauszufinden, \*warum\* das Herz versagt hat - sei es durch eine Krankheit, einen Tumor oder das Einschläfern durch einen Tierarzt.

## Rassetypische Krankheiten: Ein Blick auf Labrador, Dackel &amp; Co.

Erfahrung spielt in der Pathologie eine riesige Rolle. Theresa erklärt, dass sie bei bestimmten Hunderassen bereits eine Vermutung hat, wonach sie gezielt suchen muss. Diese Vorahnungen basieren nicht auf Vorurteilen, sondern auf jahrelanger Beobachtung und wissenschaftlichen Erkenntnissen über genetische Prädispositionen.

- Bei einem **Labrador Retriever** schaut sie oft genauer in Magen und Darm - die Rasse ist bekannt dafür, alles Mögliche zu fressen, was zu Fremdkörpern führen kann.
- Ein **Australian Shepherd** lässt sie aufmerksam das Gehirn untersuchen, da Epilepsie in dieser Rasse häufiger vorkommt.
- Beim **Deutschen Schäferhund** stehen Tumorerkrankungen, insbesondere Milztumore, weit oben auf der Liste der Verdachtsmomente.
- Und bei einem **Dackel** ist der erste Gedanke fast immer die Wirbelsäule und mögliche Bandscheibenvorfälle.

Diese Muster helfen den Pathologen, ihre Untersuchungen zu fokussieren, auch wenn sie sich an ein striktes Protokoll halten, um nichts zu übersehen.

## Der Alltag in der Pathologie: Zwischen Mikroskop und Sektionssaal

Wie sieht der Arbeitsalltag einer Tierpathologin aus? Theresa beschreibt eine Mischung aus praktischer Arbeit im Sektionssaal und akribischer Analyse am Schreibtisch. Der Prozess beginnt mit der Annahme des Tieres oder einer Gewebeprobe. Bei einer Obduktion wird jedes Organ nach einem festen Schema untersucht, um eine vollständige und objektive Befundung zu gewährleisten. Danach beginnt die Feinarbeit: Proben werden aufbereitet und unter dem Mikroskop analysiert. Hier, so erzählt Theresa, sitzt sie in normaler Kleidung, denn die Proben sind zu diesem Zeitpunkt nicht mehr infektiös. Dann wird der Befund diktiert oder getippt - bei bis zu 70 Fällen am Tag eine enorme Leistung.

Die fertigen Befunde werden je nach Auftrag an den Tierarzt, den Besitzer oder beide geschickt. Oftmals gibt es ein erstes telefonisches Gespräch direkt nach der Obduktion, gefolgt von einem detaillierten schriftlichen Bericht. Es ist ein Prozess, der höchste Konzentration und Präzision erfordert, aber auch eine tiefe Faszination birgt, besonders wenn seltene oder komplexe Fälle auf dem Tisch landen. Für Besitzer ist die Entscheidung, was nach der Untersuchung mit dem Tier geschieht, oft eine schwere. Theresa erklärt verständnisvoll, dass manche den Gedanken nicht ertragen können, ihr Tier nicht zurückzubekommen, und sich daher gegen eine Obduktion entscheiden. Diese emotionale Zwickmühle ist ein fester Bestandteil ihres Berufs.

## Praktische Tipps für den Sommer: So schützt du deinen Hund

Zum Abschluss der Episode gibt Theresa noch zwei extrem wichtige, saisonale Warnungen mit auf den Weg, die jeder Hundebesitzer beherzigen sollte:

1. **Lass deinen Hund niemals im heißen Auto zurück.** Auch wenn es wie eine Binsenweisheit klingt, landen immer wieder Hunde aufgrund von Hitzschlag im Auto auf dem Sektionstisch. Die Temperaturen im Fahrzeuginneren steigen in kürzester Zeit lebensgefährlich an. Eine Ausnahme können moderne E-Autos sein, die einen speziellen Hundemodus haben, der den Innenraum klimatisiert. Doch ohne eine solche Funktion ist das Risiko einfach zu groß.
2. **Achte auf die Wasserqualität von Seen und Teichen.** Stehende Gewässer können im Sommer umkippen und zur Brutstätte für gefährliche Bakterien werden. Besonders gefürchtet sind Blaualgen (Cyanobakterien), die für Hunde hochgiftig sind und zu akutem Leberversagen führen können. Als Faustregel gilt: Wenn das Wasser trüb, verfärbt oder schmierig aussieht, halte deinen Hund unbedingt fern. Informiere dich bei offiziellen Stellen deiner Stadt über die Wasserqualität öffentlicher Badeseen.

Diese praktischen Ratschläge zeigen, wie die Erkenntnisse aus der Pathologie direkt dazu beitragen können, das Leben unserer Hunde sicherer zu machen - ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie wichtig diese oft unsichtbare Arbeit ist.

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                    Petcaster

  **Zusammengefasst von Anja Schirwinski**

Seit meine Hündin Frida mit fünf Monaten aus einem rumänischen Shelter zu mir kam, beschäftige ich mich intensiv mit Hundethemen - von Alltagstraining bis Verhaltensbesonderheiten. Viele der Fragen, die in Podcasts besprochen werden, kenne ich aus unserer gemeinsamen Erfahrung nur zu gut. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ergänze sie mit meinen eigenen Erlebnissen mit Frida.

[Mehr über das Projekt Petcaster](/ueber-uns)

##  Themen

 - [  Gesundheit und Langlebigkeit  ](/podcasts/themen/gesundheit-und-langlebigkeit)
- [  Trauer und Tierbestattung  ](/podcasts/themen/trauer-und-tierbestattung)

**Hinweis:** *Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.*

Alle Inhalte auf Petcaster beruhen auf öffentlich zugänglichen Podcasts aus der Hunde- und Haustierwelt. Wir fassen die Episoden nach bestem Wissen zusammen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Rechte an den Original-Podcasts und -Inhalten liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urheber:innen.

         ## Shownotes

  Tierpathologie klingt für viele erstmal nach einem schweren und traurigen Thema. Dabei ist sie enorm wichtig, um die Krankheiten unserer Vierbeiner besser zu verstehen und anderen Tieren langfristig zu helfen. Damit dieses Tabuthema keins mehr ist, begrüßen wir zum zweiten Mal Tierpathologin Theresa in der HundeRunde. Sie beantwortet diesmal eure Fragen aus der Community - und auch einige Fragen von Liza.

Theresa erklärt noch einmal, was Tierpathologie eigentlich ist, wie man Tierpathologin wird und wie ihr Arbeitsalltag zwischen Obduktion, Mikroskop und Befund aussieht. Außerdem geht es um Erkrankungen, die bei Hunden immer wieder auffallen, um Adipositas, genetische Defekte - und die Frage, was nach einer Obduktion mit einem Tier passiert.

Außerdem geben Theresa und Liza wichtige Hinweise für den Hundealltag im Sommer: Warum Hunde natürlich niemals im Auto bleiben sollten und welche Gefahr von Blaualgen ausgehen kann. Eine spannende und wichtige Folge über ein Thema, das kein Tabu sein sollte.

Mehr Infos rund um die HundeRunde und unsere Werbepartner (Codes, Infos, Angebote): <https://linktr.ee/hunderunde>