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# Warum dein Hund nie fertig erzogen ist: Hundetraining im Alltag

 



            **Podcast:** 

   [HundeRunde - Profitipps vom Hundecoach](/podcast/hunderunde) 

              **Erscheinungsdatum:** 

   10. Juni 2026 

            **Länge:** 

   00:40:58 

    [         Link zur Episode (extern)   ](https://hunderunde.podigee.io/164-155-taylors-erster-urlaub-warum-hunde-nie-auslernen) 

 

 

 

 





 ![#155 Taylors erster Urlaub &amp; warum Hunde nie auslernen](https://www.petcaster.de/sites/default/files/styles/podcast_n_episode_metadata_image_1x/public/2025-10/2be76038-b7bb-45f1-ae33-6d0220816579.png.webp?itok=SeqHKzcd) 

###   \#155 Taylors erster Urlaub &amp; warum Hunde nie auslernen  

   10. Juni 2026 · [HundeRunde - Profitipps vom Hundecoach](/podcast/hunderunde)

  

 

 





 

Kennst du das Gefühl, wenn du nach einer anstrengenden Trainingsphase plötzlich einen Moment erlebst, in dem dein Hund alles richtig macht und du vor Stolz fast platzt? Genau diese Achterbahnfahrt der Gefühle im Zusammenleben mit unseren Vierbeinern ist das Herzstück der neuen Folge des Podcasts [*HundeRunde*](https://www.petcaster.de/podcast/hunderunde). Die Moderatorinnen Liza Gerlach und Mareike Klohr teilen sehr persönliche und ungeschminkte Einblicke in ihre jüngsten Erlebnisse. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die glänzenden Erfolgsmomente, sondern auch die unvorhergesehenen Rückschläge, die uns daran erinnern, dass das Training mit einem Hund eine Reise ohne endgültiges Ziel ist.

Diese Episode ist für dich, wenn du dich manchmal fragst, ob du alles richtig machst, wenn du nach einer schlechten Hundeschulstunde frustriert bist oder einfach nur eine ehrliche und motivierende Perspektive auf die Realität des Hundetrainings suchst. Liza und Mareike nehmen dich mit in ihren Alltag und zeigen, warum Geduld, Reflektion und das Feiern der kleinen Siege so unendlich wichtig sind.

### Das Wichtigste auf einen Blick

Bevor wir tiefer in die Geschichten eintauchen, hier die zentralen Erkenntnisse aus dem Gespräch, die dir im Alltag mit deinem Hund helfen können:

- **Ein einziges schlechtes Erlebnis kann ausreichen, um eine neue Angst zu schaffen.** Mareike beschreibt eindrücklich, wie ihre Hündin Taylor nach einem unglücklichen Sprung von einer Gittertreppe ein Trauma entwickelte, obwohl sie zuvor nie Probleme damit hatte.
- **Dein Hund ist niemals fertig erzogen.** Liza betont, dass Hundetraining ein lebenslanger Prozess ist. Ähnlich wie eine Fremdsprache, die man nicht mehr spricht, können erlernte Verhaltensweisen verblassen, wenn sie nicht regelmäßig aufgefrischt werden.
- **Erfolge im Alltag sind das wahre Gold.** Ein spontanes Kompliment von einer fremden Person oder das souveräne Verhalten deines Hundes in einer neuen Situation sind oft wertvoller als eine perfekte Leistung in der Hundeschule. Diese Momente solltest du bewusst wahrnehmen und feiern.
- **Vergleiche dich und deinen Hund nicht mit anderen.** Jedes Team hat sein eigenes Tempo und individuelle Herausforderungen. Was für den einen Hund leicht ist, kann für den anderen eine riesige Hürde sein. Konzentriere dich auf eure gemeinsamen Fortschritte.
- **Bereite deinen Hund auf das Unerwartete vor.** Nutze Gelegenheiten im Alltag, um mit deinem Hund Dinge zu üben, die ihr nicht ständig braucht - wie Fahrstuhl fahren oder über Brücken gehen. So schaffst du eine Erfahrungsbasis für unvorhergesehene Situationen.

## Der erste Urlaub: Zwischen Stolz und Schockstarre

Mareike startet die Episode mit einem ausführlichen Bericht über den ersten Urlaub mit ihrer Deutschen Schäferhündin Taylor in Dänemark. Was als entspannter Trip geplant war, begann mit einer neunstündigen Autofahrt - eine Herausforderung, die Taylor erstaunlich gelassen meisterte. Auch vor Ort zeigte sie sich von ihrer besten Seite: Sie blieb auf dem nicht eingezäunten Grundstück, lief in einer belebten Stadt vorbildlich bei Fuß und genoss die Zeit am Meer. Für Mareike war dies ein Moment tiefen Stolzes, eine Bestätigung für das monatelange, harte Training.

Doch der Urlaub brachte auch einen herben Rückschlag. An einer Steilküste führte eine lange Gittertreppe zum Strand. Obwohl Taylor Treppen kannte, erschrak sie sich auf dem Weg nach oben, suchte einen Ausweg und sprang seitlich von der Treppe in ein steiles Gebüsch voller Dornen. Glücklicherweise passierte ihr nichts, doch der Schock saß tief. Sie verfiel in eine sogenannte „Freeze“-Reaktion - sie erstarrte und bewegte sich keinen Millimeter mehr, sodass sie aus dem Gestrüpp gehoben werden musste. Dieses eine Ereignis reichte aus, um ein Trauma zu schaffen. Für den Rest des Urlaubs weigerte sich Taylor, ähnliche Treppen zu benutzen. Diese Geschichte ist ein eindringliches Beispiel dafür, wie schnell und unerwartet Ängste bei Hunden entstehen können, selbst bei Dingen, die zuvor unproblematisch waren.

## Ein Hund ist nie "fertig": Warum Training ein Leben lang andauert

Liza knüpft an diese Erfahrung an und teilt eine Beobachtung aus ihrer Hundeschule, die das zentrale Thema der Episode auf den Punkt bringt. Ein Kunde fragte sie sichtlich frustriert, wann das Training denn endlich ein Ende habe und der Hund es „einfach mal können“ müsse. Liza erklärt, warum dieser Gedanke zwar menschlich nachvollziehbar, aber im Kern ein Trugschluss ist. Sie zieht einen wunderbaren Vergleich zum Erlernen einer Sprache: Wenn du in der Schule Englisch gelernt, es aber jahrelang nicht gesprochen hast, wirst du unsicher und deine Kenntnisse verblassen. Du musst es wieder auffrischen.

Genauso verhält es sich mit Hunden. Verhalten, das nicht regelmäßig abgerufen und bestätigt wird, rutscht im Gehirn des Hundes nach hinten. Die Leinenführigkeit, der Rückruf oder das ruhige Warten müssen immer wieder geübt werden, damit sie präsent bleiben. Der Erziehungsauftrag endet also nicht mit dem zweiten oder dritten Lebensjahr, sondern dauert ein Hundeleben lang. Die Themen mögen sich verändern und die Übungen unterschwelliger werden, aber das Grundprinzip des gemeinsamen Lernens und Festigens bleibt bestehen. Es geht nicht darum, eine funktionierende Maschine zu erschaffen, sondern eine verlässliche Partnerschaft zu pflegen.

## Die emotionalen Höhen und Tiefen im Hundetraining

Beide Moderatorinnen machen deutlich, dass das Leben mit Hund eine emotionale Reise ist. Dem Frust über Taylors plötzliche Angst vor Treppen oder einer durchwachsenen Hundeschulstunde, in der sie nur Augen für ihre Hundefreunde hatte, stehen Momente puren Glücks gegenüber. Mareike erzählt von einem Besuch im Gartencenter, bei dem sie ihre Mutter bat, Taylor an der Leine zu führen, während sie selbst einen schweren Wagen schob. Wider Erwarten lief Taylor perfekt bei Fuß, setzte sich an der Kasse von allein hin und erntete von einer älteren Dame das schönste Kompliment: „Das ist aber eine gut erzogene Hündin.“

Diese Anekdote zeigt, wie wichtig es ist, solche unerwarteten Erfolge zu sehen und wertzuschätzen. Sie sind der Treibstoff, der uns durch frustrierende Phasen trägt. Es ist völlig normal, mal unzufrieden zu sein - mit dem Hund oder mit sich selbst. Entscheidend ist, diese Gefühle zuzulassen, zu reflektieren, woran es gelegen haben könnte, und dann einen Haken dahinter zu machen. Am nächsten Tag wartet vielleicht schon der nächste Gartencenter-Moment.

## Proaktive Alltagsbewältigung: Warum jede Erfahrung zählt

Aufbauend auf der Treppen-Erfahrung gibt Liza einen wertvollen Tipp: Nutze den Alltag, um deinen Hund proaktiv mit verschiedensten Reizen und Situationen vertraut zu machen. Sie selbst fährt mit ihrem Hund Fred Aufzug, wann immer sich die Gelegenheit bietet - nicht, weil sie es täglich braucht, sondern um ihn für den Fall der Fälle vorzubereiten. Wer weiß, ob man nicht eines Tages umzieht und der Hund plötzlich Angst vor dem Fahrstuhl hat?

Jede positive oder neutrale Erfahrung, sei es das Laufen über eine wackelige Brücke, das Betreten eines Geschäfts oder das Gehen auf unterschiedlichen Untergründen, schafft ein Fundament an Sicherheit. Der Hund lernt, dass neue Dinge nicht zwangsläufig gefährlich sind. Das hilft ihm, mit unerwarteten Ereignissen besser umzugehen und verhindert, dass ein einzelnes negatives Erlebnis - wie bei Taylor - sofort zu einem tiefsitzenden Trauma wird.

## Praktische Schritte für deinen Alltag

Aus den Erzählungen von Liza und Mareike lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für dich und deinen Hund ableiten:

1. **Umgang mit neu entstandenen Ängsten:** Wenn dein Hund nach einem Schreckmoment plötzlich Angst vor etwas hat, handle bedacht. Beginne das Training in kleinsten Schritten (z.B. nur eine oder zwei Stufen der unheimlichen Treppe). Lobe jeden noch so kleinen Fortschritt überschwänglich und übe absolut keinen Druck aus. Geduld ist hier der Schlüssel, denn Zwang würde die Angst nur verstärken.
2. **Lebenslanges Lernen als Chance sehen:** Verabschiede dich von dem Gedanken, dass dein Hund irgendwann „fertig“ sein muss. Betrachte Training als einen festen, aber lockeren Bestandteil eures Zusammenlebens. Baue kurze Übungseinheiten in den Spaziergang ein und mache sie zur Routine. Das festigt nicht nur das Verhalten, sondern auch eure Bindung.
3. **Die kleinen Siege feiern:** Halte bewusst nach den positiven Momenten im Alltag Ausschau. Hat dein Hund ruhig gewartet, als der Postbote kam? Ist er an einem anderen Hund entspannt vorbeigegangen? Nimm dir einen Moment, um ihn dafür zu loben und dich selbst darüber zu freuen. Das verändert deine eigene Wahrnehmung und motiviert ungemein.

 

 

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                    Petcaster 

 

 

  **Zusammengefasst von Anja Schirwinski**  

 

Seit meine Hündin Frida mit fünf Monaten aus einem rumänischen Shelter zu mir kam, beschäftige ich mich intensiv mit Hundethemen - von Alltagstraining bis Verhaltensbesonderheiten. Viele der Fragen, die in Podcasts besprochen werden, kenne ich aus unserer gemeinsamen Erfahrung nur zu gut. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ergänze sie mit meinen eigenen Erlebnissen mit Frida.

[Mehr über das Projekt Petcaster](/ueber-uns)

 

 

 

 

     

##  Themen 

 

 

 

 - [  Hundetraining und Erziehung  ](/podcasts/themen/hundetraining-und-erziehung)
 
  

 

**Hinweis:** *Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.*

Alle Inhalte auf Petcaster beruhen auf öffentlich zugänglichen Podcasts aus der Hunde- und Haustierwelt. Wir fassen die Episoden nach bestem Wissen zusammen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Rechte an den Original-Podcasts und -Inhalten liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urheber:innen.

 

 

         ## Shownotes

  Mareike berichtet in dieser HundeRunde von Taylors erstem Urlaub in Dänemark - inklusive langer Autofahrt, Meer, Seetang, neuen Gerüchen und ganz vielen Momenten, in denen Taylor gezeigt hat, wie gut sie sich mittlerweile im Alltag zurechtfindet.

Natürlich lief aber nicht alles perfekt: Eine Gittertreppe wird für Taylor zur echten Herausforderung. Liza erklärt, was in solchen Momenten im Hund passiert und wie man nach so einer unangenehmen Erfahrung sinnvoll weitertrainiert. Denn auch große Hunde dürfen Ängste haben - und brauchen dann Unterstützung statt Druck!

Außerdem geht es um eine wichtige Erinnerung aus Lizas Hundeschul-Alltag: Hunde sind nie „fertig“ mit Lernen! Training hört nicht einfach irgendwann auf - es verändert sich nur. Eine Folge über Urlaub mit Hund, kleine Rückschläge, große Fortschritte und warum wir von unseren Hunden nicht mehr Perfektion erwarten sollten als von uns selbst.

Mehr Infos rund um die HundeRunde und unsere Werbepartner (Codes, Infos, Angebote): [https://linktr.ee/hunderunde\_podcast](https://linktr.ee/hunderunde_podcast)