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# Auch Hundetrainer machen Fehler: Was du daraus für deinen Hund lernen kannst

 



            **Podcast:** 

   [HUNDESTUNDE](/podcast/hundestunde) 

              **Erscheinungsdatum:** 

   16. Juli 2026 

            **Länge:** 

   01:25:33 

    [         Link zur Episode (extern)   ](http://hundestunde.live) 

 

 

 

 





 ![Sommer-Highlight: Hundefails von Conny &amp; Marc](https://www.petcaster.de/sites/default/files/styles/podcast_n_episode_metadata_image_1x/public/2026-01/artwork-3000x3000_0.jpeg.webp?itok=uls_WnI7) 

###   Sommer-Highlight: Hundefails von Conny &amp; Marc  

   16. Juli 2026 · [HUNDESTUNDE](/podcast/hundestunde)

  

 

 





 

Stell dir vor, du scrollst durch Instagram und siehst sie: Hundetrainerinnen und -trainer mit ihren perfekt erzogenen Hunden, die scheinbar mühelos jeden Befehl ausführen. Manchmal fühlt man sich da mit dem eigenen pubertierenden Vierbeiner, der gerade beschlossen hat, dass "Hier" nur noch ein vager Vorschlag ist, ziemlich allein. Genau dieses Gefühl greift Conny Sporrer in einer besonders ehrlichen und erfrischenden Folge ihres Podcasts [HUNDESTUNDE](https://www.petcaster.de/podcast/hundestunde) auf. Angestoßen durch eine Hörernachricht, öffnet sie gemeinsam mit ihrem Co-Moderator Marc Lindhorst das private Fotoalbum ihrer größten Hundefails. Diese Episode ist keine gewöhnliche Ratgebersendung, sondern eine zutiefst menschliche Beichte, die zeigt: Der Weg zu einem harmonischen Zusammenleben ist gepflastert mit Fehlern, Missverständnissen und peinlichen Momenten - selbst für die Profis.

Für wen ist diese Folge also ein Muss? Für jeden, der schon einmal an sich und seinem Hund gezweifelt hat. Sie ist eine Erinnerung daran, dass es nicht darum geht, den perfekten Hund zu haben, sondern darum, der richtige Mensch für seinen Hund zu sein - mit allen Ecken und Kanten.

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Fehler sind menschlich (und lehrreich):** Conny und Marc betonen, dass ihre heutigen Fähigkeiten das Ergebnis unzähliger Fehler aus der Vergangenheit sind. Diese Offenheit entlastet und motiviert zugleich.
- **Bindung entsteht durch Verlässlichkeit, nicht durch Laissez-faire:** Marcs Geschichte mit Mops Onno zeigt eindrücklich, dass die damals verbreitete Annahme, Hunde würden „alles unter sich regeln“, eine unsichere Bindung fördert und zu ernsthaften Problemen führen kann.
- **Ein zweiter Hund löst keine Probleme:** Oft verschlimmert ein Zweithund bestehende Verhaltensweisen, anstatt sie zu korrigieren. Conny erlebte dies, als ihre Hündin Abby die Leinenaggression von ihrem Rüden Morillon übernahm.
- **Akzeptanz vor Perfektion:** Manchmal ist der größte Fehler, die Persönlichkeit eines Hundes verändern zu wollen, anstatt sie zu akzeptieren und in geordnete Bahnen zu lenken.
- **Ein Plan ist alles:** Der entscheidende Schritt vom verzweifelten Laien zum kompetenten Hundehalter ist die Entwicklung einer klaren, konsequenten Strategie, anstatt nur auf Probleme zu reagieren.
- **Lernen hört nie auf:** Selbst nach Jahren der Erfahrung gibt es immer wieder neue Herausforderungen, wie Connys aktuelle Geschichte mit ihrer Hündin Semmel beweist.

## Marcs Anfängerfehler mit Mops Onno: Eine Lektion in Beziehungsaufbau

Marc beginnt seine Beichte mit seinem ersten eigenen Hund, dem Mops Onno. Seine Erzählungen klingen wie ein Best-of der klassischen Anfängerfehler. Er gibt zu, damals keine Ahnung gehabt zu haben, wie man eine echte Beziehung zu einem Hund aufbaut. Ihre Spaziergänge waren kein Miteinander, sondern ein Nebeneinander. Onno lernte schnell: Von Marc ist keine Unterstützung zu erwarten, also muss ich mein eigenes Ding machen. Dieses fehlende Fundament aus Vertrauen und Verlässlichkeit hatte gravierende Folgen.

Ein besonders prägnantes Beispiel ist Marcs Umgang mit Hundebegegnungen. Im Glauben, sein Welpe müsse möglichst viele Kontakte haben, ließ er Onno unkontrolliert in große Hundegruppen laufen. Der kleine Mops wurde gemobbt, suchte Schutz bei Marc, doch dieser schickte ihn immer wieder weg - getreu dem damals gängigen, aber fatalen Ratschlag: "Die regeln das unter sich." Das Ergebnis war ein Hund, der lernte, sich selbst verteidigen zu müssen, und der Marc als Schutzperson komplett abschrieb. Dieses Verhalten eskalierte, als Onno sich eines Tages schützend vor Marc stellte und von drei Jagdterriern attackiert und schwer verletzt wurde. Ein traumatisches Erlebnis, das Marc als direkte Konsequenz seines eigenen Unwissens verbucht.

Sogar das Jagen brachte er seinem Mops unabsichtlich bei, indem er ihn bei Kaninchensichtungen anfeuerte, was zu gefährlichen Situationen an Straßen führte. Marcs Fazit ist eine schmerzhafte, aber wichtige Erkenntnis: Ohne Verständnis für die Bedürfnisse des Hundes, ohne klare Regeln und ohne die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, kann keine stabile Beziehung entstehen.

## Connys Weg vom Leinenpöbel zum Profi: Die Geschichte von Morillon

Auch Conny kannte die Momente purer Verzweiflung. Ihr Tierschutzrüde Morillon, eine energiegeladene Mischung aus Border Collie und Jagdhund, brachte sie an den Rand des Wahnsinns. Sie übernahm ihn im schwierigsten Alter, der Pubertät, und hielt sich selbst für eine absolute Hundeexpertin. Die Realität sah anders aus: Sie fand sich weinend auf Spaziergängen wieder, von Laternenpfahl zu Laternenpfahl hangelnd, weil Morillon bei Sichtung anderer Hunde - oder auch nur eines Rollkoffers - an der Leine explodierte.

Ihre Lösungsversuche waren kreativ, aber selten erfolgreich. Eine 25-Meter-Nylon-Schleppleine führte dazu, dass sie sich wie an einem Marterpfahl um einen Baum gewickelt wiederfand. Eine unvergessliche Anekdote schildert, wie Morillon in einem Lokal eine Flexileine quer durch den Raum schleuderte, um einen anderen Hund zu begrüßen, was Conny mit einem peinlich berührten "Der wollte nur Hallo sagen" herunterspielte. Diese Geschichten, so witzig sie im Nachhinein klingen, zeigen die pure Hilflosigkeit, die viele Besitzer reaktiver Hunde kennen. Der Wendepunkt kam erst, als sie professionelle Hilfe bei einer Hundeschule suchte und zum ersten Mal verstand, was in ihrem Hund wirklich vorging. Morillon war nicht böse, sondern unsicher. Diese Erkenntnis war der Startschuss für ihre eigene Trainerkarriere und macht sie heute zu einer so einfühlsamen Ansprechpartnerin für Menschen in ähnlichen Situationen.

## Die Illusion vom Zweithund als Problemlöser

Ein weit verbreiteter Irrglaube unter Hundebesitzern ist die Idee, ein souveräner Zweithund könne die Probleme des ersten Hundes lösen. Conny machte genau diesen Fehler. Sie holte die Rhodesian-Ridgeback-Hündin Abby in der Hoffnung, sie würde den stürmischen Morillon zur Ruhe bringen. Das Gegenteil passierte: Innerhalb von vier Wochen hatte sich die eigentlich coole Hündin das Leinenpöbeln von Morillon abgeschaut. Statt eines Problems hatte Conny nun zwei - und insgesamt knapp 60 Kilo geballte Leinenaggression.

Auch die Haltung im Garten, vermeintlich eine gute Lösung für berufstätige Halter, entpuppte sich als Fehler. Abby büxte regelmäßig aus und spazierte auf der nahen Bundesstraße umher. Die Hunde waren im Haus viel entspannter als im Garten, wo sie ständig Reizen ausgesetzt waren. Diese Erfahrung zeigt, wie wichtig es ist, die individuellen Bedürfnisse und die Gruppendynamik zu verstehen, bevor man sich einen weiteren Hund anschafft. Oft ist es besser, erst die Baustellen mit dem ersten Hund zu bearbeiten, bevor man die Komplexität eines Mehrhundehaushalts hinzufügt.

## Aktuelle Herausforderungen: Selbst Profis sind nicht perfekt

Dass das Lernen niemals endet, beweist Conny mit einer brandaktuellen Geschichte über ihre Hündin Semmel. Bei einem Zusammentreffen auf einer Wiese schränkte Semmel zunächst einen fremden Rüden territorial ein, was Conny noch kontrollieren konnte. Doch als die Halterin mit zwei weiteren, unsicheren Hündinnen vorbeiging, nutzte Semmel einen unachtsamen Moment, drehte sich um und bügelte über eine der Hündinnen drüber. Ein klassischer Fall von fehlgeleiteter Aggression und ein Moment, der Conny zutiefst beschämte.

Solche Situationen, auch wenn sie selten vorkommen, sind für sie aber kein Grund, den Hund lebenslang an die Schleppleine zu verbannen. Stattdessen entwickelt sie einen neuen, kreativen Plan. Diese Offenheit ist extrem wertvoll, denn sie zeigt, dass Hundetraining ein dynamischer Prozess ist. Es gibt keine endgültige Lösung, sondern immer wieder neue Situationen, die eine Anpassung der Strategie erfordern.

## Praktische Schritte: Was du aus den Fehlern lernen kannst

Diese Episode ist voller impliziter Ratschläge, die sich aus den Fehlern der Profis ableiten lassen. Hier sind einige konkrete Lernpunkte, die du für dich und deinen Hund mitnehmen kannst:

1. **Biete aktiven Schutz:** Verlasse dich nicht darauf, dass Hunde Konflikte unter sich lösen. Deine Aufgabe ist es, deinen Hund vor negativen Erfahrungen zu schützen und ihm zu zeigen, dass er sich auf dich verlassen kann. Greife ein, bevor eine Situation eskaliert.
2. **Entwickle einen Plan, bevor das Problem auftritt:** Statt nur auf das Verhalten deines Hundes zu reagieren, überlege dir eine proaktive Strategie. Was tust du, wenn ein anderer Hund auftaucht? Wie gestaltest du Spaziergänge, um Stress zu minimieren? Ein klarer Plan gibt dir und deinem Hund Sicherheit.
3. **Verstehe die Persönlichkeit deines Hundes:** Nicht jeder Hund muss jeden anderen Hund lieben. Akzeptiere die individuelle Persönlichkeit deines Vierbeiners. Ein Hund, der andere Artgenossen anstrengend findet, kann trotzdem lernen, an der Leine entspannt an ihnen vorbeizugehen. Es geht um Management, nicht um Umerziehung.
4. **Sei konsequent, auch bei Kleinigkeiten:** Marcs Beispiel vom Stupsen oder Füttern vom Tisch zeigt, wie schnell sich kleine Unachtsamkeiten zu festen Verhaltensmustern entwickeln. Konsequenz in den alltäglichen Regeln schafft eine klare Struktur, die dem Hund Orientierung gibt.
5. **Sei nachsichtig mit dir selbst:** Der vielleicht wichtigste Punkt. Jeder macht Fehler. Anstatt dich dafür zu verurteilen, sieh sie als das, was sie sind: eine Gelegenheit zu lernen und die Beziehung zu deinem Hund zu vertiefen.

 

 

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                    Petcaster 

 

 

  **Zusammengefasst von Anja Schirwinski**  

 

Seit meine Hündin Frida mit fünf Monaten aus einem rumänischen Shelter zu mir kam, beschäftige ich mich intensiv mit Hundethemen - von Alltagstraining bis Verhaltensbesonderheiten. Viele der Fragen, die in Podcasts besprochen werden, kenne ich aus unserer gemeinsamen Erfahrung nur zu gut. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ergänze sie mit meinen eigenen Erlebnissen mit Frida.

[Mehr über das Projekt Petcaster](/ueber-uns)

 

 

 

 

     

##  Themen 

 

 

 

 - [  Hundetraining und Erziehung  ](/podcasts/themen/hundetraining-und-erziehung)
 
  

 

**Hinweis:** *Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.*

Alle Inhalte auf Petcaster beruhen auf öffentlich zugänglichen Podcasts aus der Hunde- und Haustierwelt. Wir fassen die Episoden nach bestem Wissen zusammen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Rechte an den Original-Podcasts und -Inhalten liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urheber:innen.

 

 

         ## Shownotes

  Eine der beliebtesten Folgen der Hunde-Stunde ist zurück! 

Conny und Marc erzählen offen und mit einer guten Portion Selbstironie von ihren größten Hunde-Fails – von ungewollten Jagdhunden über Leinenpöbler bis hin zu unvergesslichen Missgeschicken im Alltag. 

Eine ehrliche Folge darüber, warum auch Hundetrainer Fehler machen und weshalb es im Zusammenleben mit Hund nicht um Perfektion, sondern um Lernen und den richtigen Umgang mit Herausforderungen geht. 


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