 ##  Breadcrumb 

1. [ Home ](/)
2. [ HUNDESTUNDE ](/podcast/hundestunde)
3. Hundetraining im Alltag: Warum weniger Übung oft mehr Erfolg bringt
 
  

 

# Hundetraining im Alltag: Warum weniger Übung oft mehr Erfolg bringt

 



            **Podcast:** 

   [HUNDESTUNDE](/podcast/hundestunde) 

              **Erscheinungsdatum:** 

   14. Mai 2026 

            **Länge:** 

   01:14:36 

    [         Link zur Episode (extern)   ](http://hundestunde.live) 

 

 

 

 





 ![#264 - Freilauf, Flexileinen &amp; Frustbellen – Real Talk mit Lukas Pratschker](https://www.petcaster.de/sites/default/files/styles/podcast_n_episode_metadata_image_1x/public/2026-01/artwork-3000x3000_0.jpeg.webp?itok=uls_WnI7) 

###   \#264 - Freilauf, Flexileinen &amp; Frustbellen – Real Talk mit Lukas Pratschker  

   14. Mai 2026 · [HUNDESTUNDE](/podcast/hundestunde)

  

 

 





 

Kennst du das auch? Du hast dir fest vorgenommen, sportlicher zu werden, und möchtest deinen Hund am liebsten gleich mit ins Boot holen. Doch was in der Theorie so einfach klingt, entpuppt sich im Alltag oft als kompliziertes Unterfangen. In einer neuen Real Talk-Episode des Podcasts [HUNDESTUNDE](https://www.petcaster.de/podcast/hundestunde) tauscht sich die Moderatorin Conny Sporrer mit ihrem Gast und Trainerkollegen Lukas über genau solche alltäglichen Herausforderungen aus. Von sportlichen Neujahrsvorsätzen über die Tücken des Hundetrainings bis hin zu den ungeschriebenen Gesetzen des Gassi-Gehens - dieses Gespräch ist ein ehrlicher Einblick in das Leben mit Hunden, der weit über theoretische Lehrbuchweisheiten hinausgeht.

Die Episode richtet sich an alle, die sich manchmal fragen, ob sie mit ihren Problemen allein sind, und liefert wertvolle Denkanstöße, wie man das Zusammenleben mit dem eigenen Hund entspannter und fairer gestalten kann. Im Zentrum steht die Frage: Wie finden wir das richtige Maß zwischen sinnvoller Beschäftigung und ungewolltem Stress - für den Hund und für uns selbst?

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Qualität vor Quantität im Training:** Weniger ist oft mehr. Lukas erklärt, dass zu langes oder intensives Training zu Übererregung und Problemverhalten führen kann. Kurze, fokussierte Einheiten von wenigen Minuten sind oft effektiver und nachhaltiger als eine stundenlange Beschäftigung.
- **Das richtige Maß an Auslastung:** Conny und Lukas diskutieren kritisch den Begriff der Auslastung. Das Ziel sollte kein erschöpfter, sondern ein ausgeglichener und zufriedener Hund sein. Ein Hund, der nach dem Training entspannen kann, ist das wahre Zeichen für eine gelungene Beschäftigung.
- **Die Tücke der Körpersprache:** Oft verstehen Hunde unsere verbalen Kommandos nur deshalb nicht, weil unsere Körpersprache widersprüchlich oder zu dominant ist. Ein bewusster, reduzierter Einsatz von Gesten kann Wunder wirken und die Konzentration des Hundes auf das Wortsignal lenken.
- **Kinder und Hundetraining:** Es ist eine weitverbreitete, aber oft problematische Idee, Kinder zur Beschäftigung von Hund und sich selbst ins Hundetraining zu schicken. Conny und Lukas sind sich einig, dass dies nur unter bestimmten Voraussetzungen funktioniert: Das Kind muss echtes Interesse und Talent zeigen und die Eltern müssen den Prozess aktiv begleiten.
- **Ein Freizeit-Signal für mehr Entspannung:** Ein klares Signal, das dem Hund mitteilt, dass er nun "frei" hat und einfach nur Hund sein darf, kann enormen Druck aus dem Alltag nehmen - besonders bei Rassen, die stark zur Orientierung am Menschen neigen.

## Sport mit Hund: Mehr als nur Gassi gehen

Die Episode startet mit einem Thema, das viele von uns kennen: dem Neujahrsvorsatz, mehr Sport zu treiben. Lukas berichtet von seiner neu entdeckten Leidenschaft für das Joggen während seines Brasilien-Urlaubs und seinem Vorhaben, diese Routine nun mit seinen Hunden fortzusetzen. Das Gespräch macht schnell klar, dass Laufen mit Hund nicht immer so harmonisch ist, wie es auf Instagram-Fotos aussieht. Während der eine Hund frustriert ist, weil er nicht schnüffeln darf, ist der andere von der schweren Atmung des Menschen gestresst oder möchte am liebsten im Vollsprint vorauspreschen. Hier wird deutlich, wie individuell die Bedürfnisse unserer Hunde sind und dass nicht jede Sportart zu jedem Hund-Mensch-Team passt.

Conny steuert eine besonders einprägsame Anekdote bei, die die Relevanz der eigenen Fitness auf eine ganz andere Ebene hebt. Sie erlebte eine heftige Beißerei in einer Hundezone und wollte über den Zaun klettern, um einzugreifen, schaffte es aber aus Mangel an Kraft und Technik nicht rechtzeitig. Diese Erfahrung war für sie ein Weckruf: Körperliche Fitness ist nicht nur eine Frage des Wohlbefindens, sondern kann im Notfall entscheidend sein, um seinem oder einem anderen Hund helfen zu können. Es ist ein starkes Plädoyer dafür, die eigene Sportlichkeit auch als Teil der Verantwortung als Hundehalter zu sehen.

## Das richtige Maß: Zwischen Beschäftigung und Überforderung

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Frage nach der richtigen Beschäftigung. Lukas teilt eine sehr ehrliche und lehrreiche Erfahrung mit seinem Border Collie Bowie. Nach einer einstündigen Trainingseinheit in der Halle ist der Heimweg für ihn die reinste Hölle. Bowie, sonst ein braver Begleiter, wird reaktiv, pöbelt andere Hunde an und jagt Rollerfahrer. Für Lukas ist dies ein klares Zeichen: Der Hund ist nicht positiv ausgelastet, sondern schlichtweg überfordert und mental überdreht. Sein Adrenalinspiegel ist so hoch, dass er die Reize der Außenwelt nicht mehr verarbeiten kann.

Diese Beobachtung führt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Begriff der Auslastung, der, wie Conny anmerkt, ursprünglich aus der Welt der Maschinen stammt. Es geht nicht darum, einen Hund wie eine Maschine zu betreiben, bis er müde ist. Vielmehr sollte das Ziel ein mental ausgeglichener Zustand sein. Lukas hat daraus seine Konsequenzen gezogen und sein Training radikal verändert. Statt langer Einheiten arbeitet er in kurzen, knackigen Blöcken nach dem Prinzip 3 mal 5 Wiederholungen pro Trick. So bleibt der Hund konzentriert, erlebt schnelle Erfolge und wird nicht in einen Zustand der Übererregung versetzt. Dieser Ansatz ist eine wertvolle Inspiration für alle, die dazu neigen, ihre Hunde zu über-trainieren.

## Feinheiten im Training: Klare Signale und die Rolle der Körpersprache

Warum versteht mein Hund mich nicht? Eine Frage, die sich wohl jeder schon gestellt hat. Oft liegt die Antwort in unserer eigenen Kommunikation. Conny und Lukas sind sich einig, dass wir Menschen dazu neigen, unsere Hunde mit körpersprachlichen Signalen zu überfluten. Eine Anekdote von Lukas verdeutlicht das Problem perfekt: Als Jugendlicher wurde er von einem vierjährigen Kind darauf hingewiesen, dass sein Hund nicht auf sein Wort, sondern auf seine Handzeichen reagiert. Der Test bewies es: Er sagte "Sitz", zeigte aber das Zeichen für "Platz" - und der Hund legte sich hin.

Diese Erkenntnis ist für das Training Gold wert. Lukas plädiert dafür, bei neuen Übungen die eigene Körpersprache bewusst zurückzunehmen und den Hund dazu zu bringen, auf das akustische Signal zu achten. Das bedeutet, passiv zu bleiben und nicht mit dem Körper in die Richtung zu deuten, in die der Hund gehen soll. Oft ist es die Trennung von verbalem Kommando und körpersprachlicher Hilfe, die den Groschen fallen lässt. Erst das Kommando sagen, kurz innehalten und dann, falls nötig, mit einer kleinen Geste unterstützen. Dieser bewusste Umgang mit Signalen führt nicht nur zu präziseren Ergebnissen, sondern fördert auch das eigenständige Denken des Hundes.

## Kind und Hund: Eine sensible Kombination im Alltag

Ein weiteres großes Thema ist die Interaktion zwischen Kindern und Hunden, sowohl im Training als auch im öffentlichen Raum. Die Idee, das Kind zum Agility zu schicken, um Hund und Nachwuchs gleichzeitig zu beschäftigen, klingt verlockend, ist aber laut Conny und Lukas selten eine gute Idee. Es funktioniert nur dann, wenn das Kind wirklich motiviert ist, ein gutes Gespür für den Hund hat und die Eltern den Prozess aktiv begleiten, anstatt das Kind beim Trainer abzugeben. Ohne diese Voraussetzungen führt es schnell zu Frust auf allen Seiten.

Noch alltäglicher ist die Situation, die Lukas als seinen persönlichen Frustmoment beschreibt: Eltern, die mit dem Kinderwagen stehen bleiben, auf seine Hunde zeigen und laut "Schau, ein Wauwau!" rufen, um ihr Kind zu unterhalten. Er fühlt sich und seine Hunde dabei wie eine unbezahlte Zirkusattraktion. Während Conny hier mehr Gelassenheit an den Tag legt und solche Momente als Chance für eine positive Verknüpfung sieht, zeigt die Diskussion, wie unterschiedlich solche Situationen wahrgenommen werden können. Es ist eine wichtige Erinnerung daran, dass unsere Hunde keine öffentlichen Bespaßungsobjekte sind und wir als Halter das Recht haben, Grenzen zu setzen, wenn wir uns oder unsere Tiere unwohl fühlen.

## Die ungeschriebenen Gesetze des Hundealltags

Zum Abschluss widmen sich Conny und Lukas einem Thema, das die Gemüter immer wieder erhitzt: dem Hundekot. Die Diskussion beginnt bei einer Kundin von Lukas, die sich weigerte, einen fremden, direkt neben dem Haufen ihres eigenen Hundes liegenden Kot aufzuheben. Für Lukas, und auch für Conny, ist das unverständlich. Wenn man ohnehin schon mit dem Beutel hantiert, ist es ein kleiner Akt der Solidarität und des Gemeinsinns, auch den Haufen daneben mitzunehmen. Es ist ein Beitrag für ein sauberes Miteinander und hilft, das negative Image von Hundehaltern zu bekämpfen.

Die beiden erzählen von provokant vor der Hundeschule platzierten Haufen und aggressiven Reaktionen, wenn man Menschen auf ihr Fehlverhalten anspricht. Das Gespräch macht deutlich: Das Wegräumen des Hundekots ist mehr als nur eine lästige Pflicht. Es ist ein Statement, das zeigt, dass wir Verantwortung für unsere Tiere und unsere Umwelt übernehmen. Ein kleiner, aber entscheidender Beitrag für ein friedliches Zusammenleben von Hunde- und Nicht-Hunde-Menschen.

## Praktische Tipps für dein Training und den Alltag

1. **Trainiere in kurzen Blöcken:** Anstatt einer langen Trainingseinheit, versuche es mit der „3x5 Wiederholungen“-Methode von Lukas. Wähle einen Trick, übe ihn fünfmal, mache eine kurze Pause, wiederhole das Ganze noch zweimal. So bleibt dein Hund motiviert und lernt effektiver.
2. **Trenne deine Signale:** Achte darauf, nicht gleichzeitig zu sprechen und zu gestikulieren. Gib zuerst das verbale Kommando, warte einen Augenblick und hilf erst dann mit deiner Körpersprache, wenn es nötig ist. Das schärft die Aufmerksamkeit deines Hundes für deine Worte.
3. **Etabliere ein Freizeit-Signal:** Wenn du einen Hund hast, der dich ständig im Blick hat und auf die nächste Aufgabe wartet, führe ein klares Signal für „Pause“ ein. Sag zum Beispiel „Freizeit“ und ignoriere deinen Hund danach bewusst für eine Weile. So lernt er, abzuschalten und einfach nur Hund zu sein.
4. **Begleite dein Kind im Hundetraining:** Wenn dein Kind mit dem Hund trainieren möchte, sei dabei. Unterstütze es, aber übernimm nicht die Führung. Am besten ist es, wenn du dem Hund die Grundlagen bereits beigebracht hast, damit dein Kind schnelle Erfolgserlebnisse hat und die Motivation nicht verliert.

 

 

---



                    Petcaster 

 

 

  **Zusammengefasst von Anja Schirwinski**  

 

Seit meine Hündin Frida mit fünf Monaten aus einem rumänischen Shelter zu mir kam, beschäftige ich mich intensiv mit Hundethemen - von Alltagstraining bis Verhaltensbesonderheiten. Viele der Fragen, die in Podcasts besprochen werden, kenne ich aus unserer gemeinsamen Erfahrung nur zu gut. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ergänze sie mit meinen eigenen Erlebnissen mit Frida.

[Mehr über das Projekt Petcaster](/ueber-uns)

 

 

 

 

     

##  Themen 

 

 

 

 - [  Hundetraining und Erziehung  ](/podcasts/themen/hundetraining-und-erziehung)
 
  

 

**Hinweis:** *Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.*

Alle Inhalte auf Petcaster beruhen auf öffentlich zugänglichen Podcasts aus der Hunde- und Haustierwelt. Wir fassen die Episoden nach bestem Wissen zusammen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Rechte an den Original-Podcasts und -Inhalten liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urheber:innen.

 

 

         ## Shownotes

  In diesem Real Talk-Folge teilen Lukas und Conny ihre Erfahrungen und Erkenntnisse rund um sportliche Aktivitäten mit Hunden, Trainings-Methoden, Kinder im Training und fliegende Kottüten, uvm.




**Partner der heutigen Folge**


Werbepartner "Fressnapf": Bei Fressnapf sind dauerhaft über 500 Preise reduziert. Mehr einpacken, weniger ausgeben – und alles für deinen Hund finden: von Futter über Snacks bis Zubehör. Mehr dazu: 
[www.fressnapf.de/aktionen-angebote/dauerhaft-reduziert/](http://www.fressnapf.de/aktionen-angebote/dauerhaft-reduziert/)



**Links zur Folge**

2€-Spendenaktion: <https://pfotenherz-tierschutz.com/tue-gutes-ab-2-e-im-monat/>
Freiwilligenarbeit vor Ort: <https://pfotenherz-tierschutz.com/freiwilligenarbeit-vor-ort/>



**▶️ FANSHOPS**

[HUNDESTUNDE Fan Shop](http://shop.hundestunde.live/)

[Hund und Herrl](https://www.hundundherrl.shop/)



▶️ **Social Media**

[HUNDESTUNDE Facebook-Gruppe](https://www.facebook.com/groups/1096792641171746/)

[HUNDESTUNDE Instagram Account](https://www.instagram.com/hundestunde_podcast/)

[Connys Instagram Account](https://www.instagram.com/connysporrer/)

[Connys Youtube Kanal](https://www.youtube.com/@ConnySporrerHundetraining)



▶️ **Hundeschulen**

[Connys Online Hundeschule](https://hundetraining.me/connysporrer) Spezial-Rabattcode für Stundis: "Stundi"

[Connys Hundeschule in Wien](https://www.martinruetter.com/wien/)




▶️ **Sonstiges**

**Playlist**

[HUNDESTUNDE Spotify Playlist](https://open.spotify.com/playlist/7rvNMedvyxyAeV0kJ37CBx?si=jI2XH4SbQrG_Kg8SaLt5MQ&dl_branch=1)


▶️ **Kontakt**

Fragen für die Fragestunde bitte an:

*E-mail:* **<podcast@hundestunde.live>**


**Dieser Podcast wurde bearbeitet von:**
Denise Berger [https://www.movecut.at](https://www.movecut.at/)