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# Mit dem Hund spielen: Warum gemeinsames Spiel Bindung, Training und Alltag verbessert

 



            **Podcast:** 

   [Hundsfaelle - der Hundepodcast für Ersthundebesitzer bis Profis](/podcast/hundsfaelle) 

              **Erscheinungsdatum:** 

   19. Juli 2026 

            **Länge:** 

   00:59:28 

    [         Link zur Episode (extern)   ](https://podcasters.spotify.com/pod/show/hundsfaelle/episodes/153---Warum-Spielen-deinen-HUND-klger-macht--Mit-Kate-Kitchenham-e3m7c34) 

 

 

 

 





 ![153 - Warum Spielen deinen HUND klüger macht | Mit Kate Kitchenham](https://www.petcaster.de/sites/default/files/styles/podcast_n_episode_metadata_image_1x/public/2026-07/37383226-1769686226614-242d4be054158.jpg.webp?itok=bkytQflB) 

###   153 - Warum Spielen deinen HUND klüger macht | Mit Kate Kitchenham  

   19. Juli 2026 · [Hundsfaelle - der Hundepodcast für Ersthundebesitzer bis Profis](/podcast/hundsfaelle)

  

 

 





 

Stell dir vor, das wilde Herumtoben mit deinem Hund ist mehr als nur ein lustiger Zeitvertreib. Was, wenn es der Schlüssel zu einer unerschütterlichen Bindung, einem besseren Training und einem ausgeglicheneren Hund wäre? Viele von uns unterschätzen die enorme Kraft des Spiels und sehen es als bloße Beschäftigung. Dass es aber ein zentrales Element für die Entwicklung und das Wohlbefinden unserer Hunde ist, wird oft übersehen.

In der neuesten Folge des Podcasts [Hundsf(a)elle](https://www.petcaster.de/podcast/hundsfaelle) nehmen die Moderatoren Yvonne Nawrat und Mustafa Irmak dieses Thema genau unter die Lupe. Zu Gast ist die renommierte Hundetrainerin und Autorin Kate Kitchenham, die mit ihrem neuen Buch "Spielen bildet, Spielen bindet" eine Lanze für das bewusste und qualitativ hochwertige Spiel bricht. Gemeinsam ergründen sie, warum das gemeinsame Spiel weit mehr ist als Rumalbern und wie du es nutzen kannst, um die Beziehung zu deinem Hund auf ein völlig neues Level zu heben. Diese Zusammenfassung taucht tief in die Diskussion ein und bietet dir nicht nur die Kernaussagen, sondern auch praktische Ansätze, die du sofort umsetzen kannst.

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Spielen ist Gehirn-Doping:** Qualitativ hochwertiges Spiel, besonders im ersten Lebensjahr, formt nachweislich das Gehirn deines Hundes. Es fördert soziale Intelligenz, Problemlösefähigkeiten und die Fähigkeit, Emotionen zu regulieren.
- **Du bist der Spiel-Moderator:** Deine Rolle ist es nicht, nur den Ball zu werfen. Du bist der Regisseur, der dafür sorgt, dass das Spiel fair, abwechslungsreich und förderlich bleibt. Das gilt für das Spiel mit dir genauso wie für das Toben mit anderen Hunden.
- **Bindung durch Glückshormone:** Beim gemeinsamen, interaktiven Spiel schüttet ihr beide einen Cocktail aus Wohlfühlhormonen wie Oxytocin und Dopamin aus. Das schafft eine tiefe, emotionale Verbindung, die im Alltag Gold wert ist.
- **Vorsicht vor der Sucht-Falle:** Monotone Spiele, wie das ständige Werfen eines Balls, können Hunde zu regelrechten Junkies machen. Kreativität und Abwechslung sind der Schlüssel, um das zu verhindern und das Gehirn deines Hundes wirklich zu fordern.
- **Spielerisch den Alltag meistern:** Im Spiel etablierte Signale und eine positive Grundstimmung lassen sich gezielt auf stressige Alltagssituationen übertragen. Ein spielerisch gelerntes "Weiter" kann an einer Hundebegegnung wahre Wunder wirken.
- **Authentizität ist alles:** Dein Hund merkt sofort, wenn du dich verstellst. Finde eine Spielart, die zu dir und deinem Hund passt. Es geht nicht darum, albern über die Wiese zu rollen, wenn das nicht dein Ding ist - es geht um echte, freudvolle Interaktion.

## Mehr als nur Toben: Warum Spielen für deinen Hund lebenswichtig ist

Zu Beginn des Gesprächs teilt Kate Kitchenham ihre drei großen Wünsche für die Hundewelt, die den Rahmen für die gesamte Diskussion spannen: weniger gegenseitiges Bewerten, mehr Offenheit zwischen verschiedenen Trainingsphilosophien und vor allem der Mut, jeden Hund als einzigartiges Individuum zu sehen. Genau dieser letzte Punkt ist der Kern ihrer Spiel-Philosophie. Ihr eigener Hund Nox, der sie bei ihrer Arbeit vor der Kamera begleitet, war die Inspiration für ihr Buch. Sie brauchte einen Hund, der in den stressigsten Situationen - von vollen Bahnhöfen bis zu lauten Fernsehstudios - an ihrer Seite bleibt und Herausforderungen als Abenteuer begreift. Der Schlüssel dazu, so erklärt Kate, war und ist das lebenslange, bewusste Spielen.

Spielen ist für Hunde kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis. Es ist die Sprache, in der sie soziale Regeln lernen, ihre Grenzen austesten und Beziehungen aufbauen. Mustafa und Yvonne betonen, wie oft diese tiefere Bedeutung übersehen wird. Viele Halter nutzen das Spiel nur zur Auslastung, ohne das enorme Potenzial für Erziehung und Bindung zu erkennen. Kate macht deutlich, dass es ihr nicht darum geht, ein weiteres strenges Erziehungsbuch zu schreiben. Ihr Ansatz ist eine Einladung, dem oft so ernsten Hundealltag mehr Leichtigkeit und Freude zu verleihen - und dabei fast nebenbei wichtige Kompetenzen zu fördern.

## Spielen bildet: Wie dein Hund fürs Leben lernt

Der Titel ihres Buches, "Spielen bildet", ist wörtlich zu nehmen. Kate verweist auf eine aktuelle Studie, die zeigt, dass die Qualität des Spiels in der frühen Entwicklungsphase sogar neurologische Spuren im Gehirn hinterlässt. Hunde, die vielfältig und sozial angemessen spielen durften, entwickeln sich zu sozial kompetenteren und anpassungsfähigeren Persönlichkeiten. Hier kommt die Rolle des Menschen als Moderator ins Spiel. Es reicht nicht, den Hund einfach auf einer Hundewiese "machen zu lassen". Wir müssen darauf achten, dass die Spielpartner passen und das Spiel fair bleibt, also ein Geben und Nehmen stattfindet, wie zum Beispiel ein ständiger Rollenwechsel beim Toben.

Doch nicht nur im Spiel mit Artgenossen lernt der Hund. Im gemeinsamen Spiel mit uns können wir gezielt Fähigkeiten für den Alltag aufbauen. Kate gibt ein wunderbares Beispiel mit dem Signalwort "Weiter". Anstatt es in einer angespannten Situation trocken zu trainieren, etabliert sie es in einem fröhlichen Suchspiel im Wald. Sie wirft einen Tannenzapfen und lässt den Hund an ihrer Seite weiterlaufen, bevor er suchen darf. Das Wort "Weiter" wird so mit positiver Erregung und Vorfreude verknüpft. Wenn sie dieses Wort später in einer herausfordernden Situation nutzt, etwa bei einer Hundebegegnung, ruft sie genau dieses positive Gefühl ab. Sie "färbt" die Situation quasi um und hilft ihrem Hund, gelassen zu bleiben. Das ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Spiel nicht nur bildet, sondern auch ganz konkrete Trainingserfolge unterstützt.

## Spielen bindet: Das Geheimnis einer tiefen Mensch-Hund-Beziehung

Der zweite Teil des Buchtitels, "Spielen bindet", ist mindestens genauso wichtig. Warum schweißt gemeinsames Spielen so zusammen? Kate erklärt, dass bei einer positiven, nahen Interaktion sowohl im menschlichen als auch im hündischen Gehirn Bindungshormone wie Oxytocin freigesetzt werden. Es ist dieselbe biochemische Reaktion, die die Bindung zwischen Mutter und Kind stärkt. Diese Momente exklusiver Freude und geteilter Emotionen schaffen ein tiefes Vertrauen.

Dieses Vertrauen entsteht aber nur bei echtem Miteinander. Wer sich nur als "Ballwurfmaschine" betätigt, fördert eher die Bindung des Hundes zum Objekt als zu sich selbst. Echtes Spiel ist ein Dialog. Es geht darum, die Persönlichkeit des Hundes kennenzulernen, seine Vorlieben und Grenzen zu respektieren und einen eigenen, gemeinsamen Spielstil zu entwickeln. So lernt der Hund, dass unser Lachen, das Zeigen der Zähne, etwas Positives ist - obwohl es in der Hundewelt eine Drohgebärde sein kann. Wir lernen im Gegenzug, die feinen Signale unseres Hundes zu deuten. Yvonne teilt dazu eine persönliche Anekdote über ihren Tierschutzhund, der anfangs völlig überfordert war, als sie anfing, mit ihm zu spielen. Er kannte es schlicht nicht. Es dauerte Jahre, bis er sich darauf einlassen konnte, aber diese Geduld hat ihre Beziehung nachhaltig verändert und ihm eine völlig neue Welt der Freude eröffnet.

## Vom Ball-Junkie zum Spiel-Gourmet: Qualität vor Quantität

Ein wichtiger Punkt, den Kate anspricht, ist die Gefahr der Spiel-Sucht. Gerade Hunde, die zu stereotypen Verhaltensweisen neigen, können durch monotone Spiele wie ständiges Ballwerfen zu "Junkies" werden. Das unkontrollierte Jagen und Hetzen schüttet Adrenalin aus und kann den Hund in einen Zustand versetzen, der mit echtem, sozialem Spiel nichts mehr zu tun hat. Das bedeutet nicht, dass der Ball per se schlecht ist. Gezielt und als besondere Belohnung eingesetzt, kann er ein wertvolles Werkzeug sein. Die Dosis macht das Gift.

Für Hunde, die schnell hochfahren oder bereits eine Tendenz zur Sucht zeigen, empfiehlt Kate abwechslungsreiche und ruhigere Spiele, die das Gehirn fordern. Anstatt nur zu rennen, muss der Hund nachdenken, seine Nase einsetzen oder Impulskontrolle beweisen. Sie erklärt, wie sie das Spiel mit ihrer jungen, energiegeladenen Hündin Buh anders gestaltet als mit ihrem erfahrenen Rüden Nox. Bei Buh baut sie bewusst kurze Pausen und Kontroll-Elemente ein, wie das ruhige Ausgeben eines Spielzeugs, um zu verhindern, dass sie überdreht. Das ist ein Paradebeispiel für den Grundsatz, jeden Hund individuell zu betrachten und das Spiel an seine Persönlichkeit und sein Erregungslevel anzupassen.

## Praktische Schritte: So startest du in eine neue Spieldimension

Du hast Lust bekommen, das Spiel mit deinem Hund neu zu entdecken, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Kate und Yvonne geben wertvolle, unkomplizierte Tipps für den Einstieg:

1. **Begib dich auf Augenhöhe:** Der einfachste Weg, eine Spielaufforderung zu starten, ist, dich klein zu machen. Geh in die Hocke oder setz dich auf den Boden. Das allein verändert die Dynamik und signalisiert deinem Hund, dass du für eine Interaktion offen bist. Bewege ein Spielzeug locker über den Boden, mach lustige Geräusche und schau, wie dein Hund reagiert.
2. **Dein Körper ist das beste Spielzeug:** Du brauchst keine Kiste voller Spielzeug. Dein Körper, deine Hände und deine Stimme sind die wichtigsten Werkzeuge. Kate ist eine große Verfechterin des "Handspiels". Wenn du deinem Hund erlaubst, vorsichtig mit deinen Händen zu interagieren, lernt er eine feine Beißhemmung. Gleichzeitig kannst du diese körpernahen Momente nutzen, um ihn ganz beiläufig überall anzufassen - an den Pfoten, den Ohren, im Maul. Das ist die beste Vorbereitung für Tierarztbesuche oder die alltägliche Pflege.
3. **Fange klein an und bleibe geduldig:** Wenn dein Hund, wie Yvonnes Tierschutzhund, noch nie richtig gespielt hat, überfordere ihn nicht. Beginne mit kurzen, sanften Interaktionen und feiere jeden kleinen Fortschritt. Manchmal braucht es Zeit, bis ein Hund versteht, dass Albernsein erlaubt und sicher ist.
4. **Sei authentisch:** Der wichtigste Tipp von allen. Dein Hund hat feine Antennen für deine Stimmung. Wenn du versuchst, krampfhaft lustig zu sein, obwohl dir nicht danach ist, wird er das als merkwürdig empfinden. Finde eine Art der Interaktion, die sich für dich gut und echt anfühlt. Wenn wildes Toben nicht dein Ding ist, sind vielleicht ruhige Suchspiele oder gemeinsames Kuscheln der richtige Weg für euch. Es geht um die Qualität der gemeinsamen Zeit, nicht um eine bestimmte Form des Spiels.

 

 

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                    Petcaster 

 

 

  **Zusammengefasst von Anja Schirwinski**  

 

Seit meine Hündin Frida mit fünf Monaten aus einem rumänischen Shelter zu mir kam, beschäftige ich mich intensiv mit Hundethemen - von Alltagstraining bis Verhaltensbesonderheiten. Viele der Fragen, die in Podcasts besprochen werden, kenne ich aus unserer gemeinsamen Erfahrung nur zu gut. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ergänze sie mit meinen eigenen Erlebnissen mit Frida.

[Mehr über das Projekt Petcaster](/ueber-uns)

 

 

 

 

     

##  Themen 

 

 

 

 - [  Hundesport und Spielen  ](/podcasts/themen/hundesport-und-spielen)
 
  

 

**Hinweis:** *Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.*

Alle Inhalte auf Petcaster beruhen auf öffentlich zugänglichen Podcasts aus der Hunde- und Haustierwelt. Wir fassen die Episoden nach bestem Wissen zusammen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Rechte an den Original-Podcasts und -Inhalten liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urheber:innen.

 

 

         ## Shownotes

  Viele Hundehalter denken beim Spielen an Ballwerfen oder wildes Toben. Doch was, wenn Spiel der Schlüssel zu einer besseren Beziehung, mehr Selbstvertrauen und erfolgreichem Training ist?

In dieser Folge sprechen wir mit **Kate Kitchenham** über ihr neues Buch **„Spielen bildet, Spielen bindet“**. Gemeinsam schauen wir darauf, warum gutes Spiel Hunde fürs Leben stärkt, welche Fehler viele Hundehalter machen und wie du Spiel sinnvoll in euren Alltag integrierst.

- Warum Spielen die Bindung zwischen Mensch und HUND stärkt
- Weshalb gutes Spiel das Lernen fördert
- Warum Ballwerfen nicht immer die beste Beschäftigung ist
- Wie du den passenden Spielstil für deinen HUND findest
- Warum Qualität beim Spielen wichtiger ist als Dauer

Spielen ist weit mehr als Zeitvertreib.

Richtig eingesetzt stärkt es Vertrauen, Selbstbewusstsein und eure Beziehung.

👉 Website: [https://www.katekitchenham.de](https://www.katekitchenham.de/)

👉 Buch *„Spielen bildet, Spielen bindet“*:

[https://www.kosmos.de/de/spielen-bildet-spielen-bindet\_1181225\_9783440181225](https://www.kosmos.de/de/spielen-bildet-spielen-bindet_1181225_9783440181225)

🐾 **Yvonne – Hundetraining Paradogs**

<http://www.hundetraining-paradogs.de/>

👉 Instagram: @hundetraining\_paradogs

🐶 **Mustafa – Positive Dog Academy**

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🎙️ **Hundsfaelle Podcast**

👉 @hundsfaelle\_podcast

👉 [https://voiceart-productions.com](https://voiceart-productions.com/)

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In dieser Folge erfährst du:Die wichtigste Erkenntnis📚 Mehr zu Kate Kitchenham📲 Folge uns &amp; bleib verbunden🎙️ Produktion des PodcastsUnterstütze uns