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# Perspektivwechsel für mehr Freude im Hundetraining

            **Podcast:**

   [The Petfood Family - der Hunde-Podcast](/podcast/petfood-family)

              **Erscheinungsdatum:**

   15. September 2026

            **Länge:**

   01:02:35

    [         Link zur Episode (extern)   ](https://podcasters.spotify.com/pod/show/lottijan3/episodes/Vielleicht-ist-das-der-schnste-Moment-seines-Lebens-e3oh112)

 ![Vielleicht ist das der schönste Moment seines Lebens](https://www.petcaster.de/sites/default/files/styles/podcast_n_episode_metadata_image_1x/public/2026-09/9000218824d89ec5.png.webp?itok=qEokeZza)

###    Vielleicht ist das der schönste Moment seines Lebens

   15. September 2026 · [The Petfood Family - der Hunde-Podcast](/podcast/petfood-family)

Vom Müssen zum Dürfen: Wie ein einfacher Perspektivwechsel dein Hundetraining und dein ganzes Leben verändern kann. Diese zentrale Frage zieht sich wie ein roter Faden durch die dritte Folge des Podcasts [**The Petfood Family**](https://www.petcaster.de/podcast/petfood-family). Die Hosts Jan Dießner und Sami El Ayachi erkunden, wie die Worte, die wir wählen, unsere Realität formen - sowohl im Umgang mit uns selbst als auch mit unseren Hunden. In ihrem bewährten Format, bei dem Sami nicht weiß, welche Themen Jan vorbereitet hat, entwickelt sich ein tiefgründiges Gespräch über Motivation, Empathie und die Momente, die wirklich zählen. Neben diesem Kernthema sorgen spielerische Rubriken wie das Erraten einer Stadt anhand von Hundefakten oder die Frage nach dem Erfindungsdatum des Hundekotbeutels für reichlich Unterhaltung und unerwartete Erkenntnisse.

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Die Kraft des Reframings:** Der Wechsel von „Ich muss“ zu „Ich darf“ löst Druck auf und schafft eine positive Grundhaltung. Diese Haltung kann direkt auf das Hundetraining übertragen werden, indem man Übungen nicht als Pflicht, sondern als gemeinsame Chance für Spaß und Verbindung betrachtet.
- **Empathie als Schlüssel:** Statt unerwünschtes Verhalten eines Hundes sofort als negativ oder gegen uns gerichtet zu interpretieren, sollten wir uns fragen, ob der Hund vielleicht gerade den schönsten Moment seines Lebens erlebt. Dieser Gedanke verändert die gesamte Herangehensweise.
- **Trauer ist individuell:** Die Geschichte eines Surfers, der sich an einem gemeinsamen Lieblingsort von seinem Hund verabschiedet, regt zum Nachdenken an. Sie zeigt, wie wichtig es ist, persönliche und bedeutungsvolle Rituale zu finden, um mit Verlust umzugehen.
- **Die Motivation verstehen:** Anstatt Verhalten wie das Anspringen nur zu korrigieren, lohnt es sich, die dahinterliegende Motivation zu hinterfragen. Oft ist es keine Respektlosigkeit, sondern ein Versuch der Kontaktaufnahme oder sogar eine Geste der aktiven Demut.
- **Beweglich bleiben im Kopf:** Ähnlich wie beim Schwimmen, wo man untergeht, wenn man sich nicht bewegt, ist es auch im Leben und im Training entscheidend, flexibel zu bleiben und die eigene Perspektive immer wieder zu hinterfragen und anzupassen.

## Die Macht der Worte: Wie aus einem Muss ein Darf wird

Den Anstoß für das zentrale Thema der Episode gibt eine Anekdote über den Musiker Campino, in dessen Proberaum angeblich ein Schild mit der Aufschrift „Du musst nicht proben, du darfst“ hängt. Jan überträgt diesen Gedanken sofort auf seine eigene Arbeit und sein Leben: Er muss keine Seminare geben, er darf es. Dieser simple Tausch eines Wortes verändert die gesamte emotionale Ladung einer Tätigkeit - aus einer Last wird ein Privileg. Sami stimmt zu und erzählt von seiner Übung Engtanz, die er in Anlehnung an ein Lied des Musikers Bosse benannt hat. Auch hier geht es darum, dass der Hund nicht mitkommen muss, sondern mitkommen darf, was den Fokus auf Wahrnehmung und Freiwilligkeit lenkt. Die beiden Trainer sind sich einig, dass dieser Perspektivwechsel besonders im Hundetraining Wunder wirken kann. Ein Hund, der an der Startlinie warten **muss**, empfindet Stress. Ein Hund, der dort warten **darf**, weil gleich etwas Tolles passiert, entwickelt eine positive Erwartungshaltung. Laut Jan löst allein diese gedankliche Umstellung beim Menschen oft schon einen Großteil des Problems.

## Was, wenn der Hund gerade den besten Moment seines Lebens hat?

In der Rubrik „Bester Trainermoment“ erzählt Jan von einer tief bewegenden Begegnung in einem seiner Seminare. Eine Teilnehmerin war frustriert, weil ihr Hund auf dem Weg zwischen den Übungen immer wieder Quatsch machte. Statt sie zu korrigieren, teilte Jan eine Beobachtung, die er kürzlich gemacht hatte: ein Video eines Hundes, der scheinbar unkontrolliert durch den Wald rannte, mit der Überschrift „Denk immer daran, es könnte der schönste Moment seines Lebens sein“. Dieser eine Satz traf die Teilnehmerin ins Mark. Sie verstand plötzlich, dass das Verhalten ihres Hundes keine Störung war, sondern vielleicht purer Ausdruck von Lebensfreude. Noch während des Seminars änderte sie ihre Herangehensweise und gab ihrem Hund ein Spielzeug, das er auf dem Weg tragen konnte, um diesen Moment für ihn noch schöner zu machen. Dieser Moment verdeutlicht, wie oft wir Menschen dazu neigen, das Verhalten unserer Hunde negativ zu interpretieren und uns entgegenzuwirken, anstatt die positive Motivation dahinter zu sehen.

## Abschied und Erinnerung: Wie persönlich darf Trauer sein?

Die Rubrik „Meine Quelle ist die Bildzeitung“ wird diesmal nachdenklich. Jan berichtet von einem Artikel über einen Surfer, der seinen verstorbenen Hund im Meer an ihrem gemeinsamen Lieblingsspot bestattet. Er paddelt mit dem mit Rosenblättern bedeckten Hund auf seinem Surfbrett aufs Meer hinaus und lässt ihn dort ins Wasser gleiten. Die Szene ist emotional und wirft die Frage auf, wie wir mit dem Verlust unserer Tiere umgehen. Jan und Sami finden den Gedanken, sich an einem Ort zu verabschieden, der für die gemeinsame Zeit von besonderer Bedeutung war, wunderschön und tröstlich. Gleichzeitig diskutieren sie den Aspekt, dass der Surfer diesen intimen Moment filmen ließ und selbst in den sozialen Medien teilte. Während dies zu Kontroversen führte, betonen die beiden, dass Trauer sehr persönlich ist und jeder seinen eigenen Weg finden darf, damit umzugehen. Die Geschichte unterstreicht, wie tief die Verbindung zwischen Mensch und Hund sein kann und wie wichtig geteilte Erlebnisse für diese Bindung sind.

## Spiel, Spaß und Hundefakten: Die unterhaltsamen Rubriken der Folge

Für Auflockerung sorgen die spielerischen Elemente des Podcasts. In einem neuen Spiel muss Sami eine deutsche Stadt erraten, in der er einen Tour-Auftritt hat, basierend auf fünf Fakten rund um das Thema Hund in dieser Stadt. Der entscheidende Hinweis, dass Hunde in dieser Stadt näher an ihren Vorfahren leben, führt ihn schließlich zur richtigen Antwort: Wolfsburg. In einer weiteren Rubrik geht es um die Frage, ob der Hundekotbeutel vor oder nach Jans Geburt im Jahr 1988 erfunden wurde. Sami tippt auf danach, liegt aber falsch. Jan klärt auf, dass das System namens [Robidog](https://de.wikipedia.org/wiki/Robidog) bereits 1981 in der Schweiz von Joseph Rosenast erfunden wurde, um verschmutzte Wanderwege wieder zugänglich zu machen. Diese leichten Segmente lockern nicht nur die Stimmung auf, sondern liefern auch interessante Fakten und fördern die Interaktion mit dem Publikum.

## Praktische Schritte für deinen Alltag

Die Diskussionen in der Episode liefern wertvolle Impulse, die du direkt in deinen Umgang mit deinem Hund und in deine eigene Denkweise integrieren kannst. Hier sind einige konkrete Anregungen:

1. **Führe eine Muss-Darf-Liste:** Nimm dir einen Moment Zeit und schreibe alle Dinge auf, von denen du glaubst, dass du sie im Alltag musst - sei es das Training mit dem Hund, der Spaziergang im Regen oder berufliche Aufgaben. Formuliere anschließend jeden einzelnen Punkt in ein Ich darf um und spüre nach, was diese kleine Veränderung mit deiner Einstellung macht.
2. **Hinterfrage die Motivation deines Hundes:** Wenn dein Hund das nächste Mal ein Verhalten zeigt, das dich stört (zum Beispiel an der Leine ziehen oder Besucher anspringen), halte inne. Anstatt sofort zu reagieren, frage dich: Welche positive Absicht könnte dahinterstecken? Ist es Aufregung, Freude, Unsicherheit oder der Wunsch nach Kontakt? Diese Frage allein kann deine Reaktion von Frust zu Verständnis wandeln.
3. **Schaffe bewusste Happy Places:** Identifiziere Orte oder Aktivitäten, die sowohl dir als auch deinem Hund besondere Freude bereiten. Das kann eine bestimmte Waldlichtung, der Strand bei Sonnenuntergang oder das gemeinsame Spiel im Garten sein. Nutze diese Orte bewusst, um eure Bindung zu stärfen und positive Erinnerungen zu schaffen, die über das alltägliche Training hinausgehen.

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                    Petcaster

  **Zusammengefasst von Anja Schirwinski**

Seit meine Hündin Frida mit fünf Monaten aus einem rumänischen Shelter zu mir kam, beschäftige ich mich intensiv mit Hundethemen - von Alltagstraining bis Verhaltensbesonderheiten. Viele der Fragen, die in Podcasts besprochen werden, kenne ich aus unserer gemeinsamen Erfahrung nur zu gut. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ergänze sie mit meinen eigenen Erlebnissen mit Frida.

[Mehr über das Projekt Petcaster](/ueber-uns)

##  Themen

 - [  Hundetraining und Erziehung  ](/podcasts/themen/hundetraining-und-erziehung)

**Hinweis:** *Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.*

Alle Inhalte auf Petcaster beruhen auf öffentlich zugänglichen Podcasts aus der Hunde- und Haustierwelt. Wir fassen die Episoden nach bestem Wissen zusammen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Rechte an den Original-Podcasts und -Inhalten liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urheber:innen.

         ## Shownotes

  Was verändert sich, wenn aus einem „Ich muss“ plötzlich ein „Ich darf“ wird? Mehr, als Jan und Sami gedacht hätten. In Folge 3 von The Petfood Family – der Podcast sitzt Jan wieder seinem MPP Sami gegenüber. Jan hat Themen vorbereitet, Sami weiß nicht, was kommt. Dieses Mal führt eine kleine Formulierung erstaunlich weit. Aus einem Gedanken wird die Frage, wie wir über Dinge sprechen, die uns wichtig sind: Müssen wir arbeiten, Seminare geben, trainieren – oder dürfen wir? Und was verändert sich, wenn wir diesen Gedanken auf unsere Hunde übertragen?

Aber keine Sorge: Lange bleibt es nicht so vernünftig. Sami muss anhand mehr oder weniger hilfreicher Hundefakten eine deutsche Stadt erraten. Jan möchte wissen, ob bestimmte Dinge vor oder nach seiner Geburt erfunden wurden. Und plötzlich wird die Frage relevant, wie alt eigentlich der Hundekotbeutel ist.

Auch „Meine Quelle ist die Bildzeitung“ ist wieder dabei. Diesmal geht es um einen Surfer, der sich an einem gemeinsamen Ort von seinem verstorbenen Hund verabschiedet – und um die Frage, wie persönlich Trauer sein darf oder muss.

Bei den besten Trainermomenten erzählt Jan von einer Begegnung, bei der ein einziger Gedanke die Sicht auf einen Hund verändert: Was, wenn das gerade gar nicht nervig ist? Was, wenn das vielleicht der schönste Moment seines Lebens ist?

Und bei „Deep Deep“ wird es persönlicher: Sami möchte von Jan wissen, wie sich der Moment anfühlt, wenn er nach einem Seminar nach Hause fährt. Die Antwort führt zu Campernächten, Übergängen zwischen Arbeit und Zuhause und der Frage, wann man wirklich angekommen ist.

Eine Folge über Hunde und Menschen, Müssen und Dürfen, Arbeit und Leidenschaft mit einigen unnötigen Abzweigungen dazwischen. Und wie verabschiedet man sich am Ende angemessen? Offenbar mit: Tschüsseldorf.

Folge 3 von The Petfood Family – der Podcast.

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