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# Unvermittelbare Hunde in Deutschland: Die harte Wahrheit über Tierschutz und Tierheime

 



            **Podcast:** 

   [The Petfood Family - der Hunde-Podcast](/podcast/petfood-family) 

              **Erscheinungsdatum:** 

   23. Juni 2026 

            **Länge:** 

   01:07:57 

    [         Link zur Episode (extern)   ](https://the-petfood-family.podigee.io/134-neue-episode) 

 

 

 

 





 ![126: Die Schattenseite der Hundewelt – Elena Iva Čujić über Hunde, die niemand sehen will](https://www.petcaster.de/sites/default/files/styles/podcast_n_episode_metadata_image_1x/public/2025-09/f3a9bd6c-7959-4f15-bc24-796adc1e89f0.jpg.webp?itok=0rT97TT4) 

###   126: Die Schattenseite der Hundewelt – Elena Iva Čujić über Hunde, die niemand sehen will  

   23. Juni 2026 · [The Petfood Family - der Hunde-Podcast](/podcast/petfood-family)

  

 

 





 

Stell dir vor, du erfährst, dass in Deutschland, dem Land der vermeintlich großen Tierliebe, gesunde Hunde systematisch getötet werden. Nicht aus medizinischer Notwendigkeit, sondern weil sie als verhaltensauffällig, schwierig oder aggressiv gelten und unser Tierschutzsystem an seine Grenzen stößt. Das ist keine reißerische Schlagzeile, sondern die tägliche Realität, der sich Elena Iva Čujić in ihrer Arbeit stellt. In der neuesten Episode des Podcasts [*The Petfood Family*](https://www.petcaster.de/podcast/petfood-family) spricht Moderator Jan Dießner mit einer Frau, die dort hinschaut, wo die meisten von uns lieber wegsehen. Elena polarisiert, weil sie die schmerzhaften Wahrheiten der Hundehaltung ausspricht: von überfüllten Tierheimen über die Abgründe der Qualzucht bis hin zur politischen und gesellschaftlichen Verantwortung, die wir kollektiv ignorieren.

Dieses Gespräch ist kein Wohlfühl-Talk über süße Fellnasen. Es ist ein dringender Weckruf, der dich zwingt, deine eigene Rolle in einem System zu hinterfragen, das oft mehr Leid schafft, als es lindert. Es geht um die zentrale Frage: Warum verwalten wir lieber Symptome, anstatt die Ursachen zu bekämpfen, selbst wenn die Lösungen, wie Elena argumentiert, erschreckend einfach wären?

## Das Wichtigste auf einen Blick

Diese Episode ist eine emotionale, aber notwendige Konfrontation mit den Schattenseiten der Hundehaltung. Hier sind die zentralen Erkenntnisse, die Elena Iva Čujić mit uns teilt:

- **Die bittere Realität der Euthanasie:** In Deutschland werden regelmäßig Hunde eingeschläfert, weil sie als verhaltensauffällig gelten. Diese Praxis findet oft im Verborgenen statt, weil das System überlastet ist und es keine Lösungen für diese Tiere gibt. Die Situation hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert.
- **Das menschliche Ego als Wurzel des Übels:** Die Hauptursache für das Tierleid ist nicht mangelnde Liebe, sondern menschlicher Egoismus. Wir züchten und halten Hunde, um unsere eigenen Bedürfnisse zu befriedigen - sei es nach einem bestimmten Aussehen, einem Beschützer oder einem Statussymbol. Elena gibt offen zu, dass sie sich ihren ersten Dobermann aus Angst anschaffte - ein Fehler, den sie heute anders machen würde.
- **Qualzucht als institutionalisierte Tierquälerei:** Elena kritisiert scharf die Zucht von Rassen wie Französischen Bulldoggen. Die Idee einer Rückzüchtung hält sie für eine heuchlerische Farce, die das Leid nur verlängert, anstatt es konsequent zu beenden. Das Problem wird nicht gelöst, weil es ein riesiger Wirtschaftszweig ist, von dem Züchter bis hin zu Tierkliniken profitieren.
- **Fehlende politische Regulierung:** Es wäre einfach, das Leid zu reduzieren. Elena fordert radikale, aber logische Maßnahmen: einen verpflichtenden, teuren Sachkundenachweis (ca. 3.000 €), einen Nachweis über finanzielle Rücklagen für Tierarztkosten und ein klares Verbot von Qualzuchten. Doch die Politik scheut sich vor diesen Schritten, weil sie Wählerstimmen und wirtschaftliche Interessen gefährden würden.
- **Authentizität statt Anbiederung:** Elena weigert sich, ihre Persönlichkeit zu verbiegen, um ihre Botschaft leichter verdaulich zu machen. Sie kombiniert Tierschutz mit Mode und Lifestyle, weil das ihrer Identität entspricht. Sie ist überzeugt, dass man nur dann wirklich etwas bewegen kann, wenn man authentisch bleibt, auch wenn man dafür angegriffen wird.

## Die unbequeme Wahrheit: Warum Hunde in Deutschland getötet werden

Eines der zentralen Themen, das sich wie ein roter Faden durch das Gespräch zieht, ist die schockierende Tatsache, dass Hunde in Deutschland getötet werden, weil sie als schwierig gelten. Elena beschreibt eine Welt, die den meisten Hundebesitzern verborgen bleibt: Tierheime sind überfüllt, Mitarbeiter überfordert und für viele Hunde gibt es schlichtweg keine Perspektive mehr. Sie berichtet von einem aktuellen Fall eines jungen Hundes, der vor der Euthanasie steht - kein Einzelfall, sondern Alltag. Diese Hunde sind oft nicht von Natur aus böse, sondern das Produkt eines Systems, das sie erst erschafft und dann im Stich lässt. Sie werden gezüchtet, unter falschen Bedingungen gehalten, missverstanden und schließlich abgeschoben, wenn sie nicht mehr ins menschliche Leben passen. Elena macht deutlich, dass die oft romantisierte Vorstellung, im Tierheim würden nur "liebe Seelen, die gerettet werden wollen" sitzen, eine gefährliche Verharmlosung ist. Diese Darstellung lenkt von den Tieren ab, die wirklich Hilfe bräuchten - jenen, die durch menschliches Versagen zu einer Gefahr geworden sind.

Das Problem ist systemisch. Elena erklärt, dass die Zahl dieser Fälle in den letzten Jahren exponentiell gestiegen ist. Während die Öffentlichkeit durch Social Media mehr aufgeklärt wird als je zuvor, wird die Lage in der Realität immer schlimmer. Für Elena ist das der Beweis, dass bloße Appelle und süße Rettungsgeschichten nicht ausreichen. Die Gesellschaft verschließt die Augen vor der Konsequenz ihres Handelns. Wenn es keine Plätze und keine Menschen mit der nötigen Expertise mehr gibt, bleibt am Ende nur noch eine Lösung, über die niemand sprechen will: die Todesspritze. Elena prognostiziert düster, dass es in Zukunft sogar zu staatlich angeordneten Tötungen kommen könnte, um die überfüllten Heime zu entlasten.

## Menschliches Ego und Profit: Die wahren Treiber der Krise

Warum ändern wir nichts, wenn die Lösungen doch so naheliegend wären? Elenas Antwort ist ebenso einfach wie ernüchternd: weil es uns zwingen würde, bei uns selbst anzufangen. Wir müssten anerkennen, dass wir das Problem sind. Ob es der Kauf eines Hundes aus dem illegalen Welpenhandel ist, die Unterstützung von Qualzuchten oder die Anschaffung einer Rasse, deren Bedürfnissen wir nicht gerecht werden können - am Anfang steht fast immer ein menschliches Bedürfnis. Elena reflektiert hier sehr ehrlich ihre eigene Geschichte: Ihren ersten Dobermann kaufte sie sich als junge Frau, weil sie einen Beschützer brauchte. Ein egoistischer Deal, dem der Hund nie zugestimmt hat und der völlig nach hinten losging. Diese Erfahrung war der Katalysator für ihre heutige Arbeit.

Besonders scharf kritisiert sie die Industrie rund um Qualzuchten. Rassen wie der Mops oder die Französische Bulldogge werden gezüchtet, weil Menschen ihr Aussehen süß finden - ungeachtet des lebenslangen Leidens, das damit verbunden ist. Die Idee der Rückzüchtung, also dem Versuch, diesen Rassen wieder eine längere Nase anzuzüchten, bezeichnet sie als absurd. Statt die Zucht komplett zu stoppen, werden weitere Generationen von Hunden für ein menschliches Experiment geopfert. Dahinter steckt, so Elena, ein massiver Wirtschaftszweig. Züchter, Tierärzte, Futterhersteller - alle verdienen an dem Leid, das wir selbst produzieren. Ein Verbot würde nicht nur Liebhaber verärgern, sondern auch eine profitable Industrie empfindlich treffen. Aus diesem Grund, so ihre Analyse, fehlt der politische Wille, wirklich etwas zu verändern.

## Authentizität als Waffe im Tierschutz

Wer Elena Iva Čujić auf Social Media folgt, sieht nicht das klischeehafte Bild einer Tierschützerin in Gummistiefeln. Man sieht eine Frau, die über Mode, Beauty-OPs und Lifestyle spricht - und im nächsten Moment über die brutale Realität von Hundesicherungen oder Euthanasien. Jan spricht sie direkt auf diesen scheinbaren Widerspruch an. Elenas Antwort ist ein Plädoyer für radikale Authentizität. Sie erklärt, dass sie genau das ist: eine Person mit vielfältigen Interessen, die sich nicht in eine Schublade pressen lässt. Früher wurde ihr gesagt, als "Püppi" würde sie nie ernst genommen werden. Heute, sagt sie, ist "Püppi Chefin geworden".

Dieser Ansatz ist mehr als nur eine persönliche Vorliebe; er ist eine bewusste Strategie. Elena will die Tierschutz-Bubble verlassen und Menschen erreichen, die von den üblichen Kanälen nicht angesprochen werden. Sie weigert sich, ihre Persönlichkeit zu verändern, nur damit ihre Botschaft leichter konsumierbar wird. Diese schonungslose Ehrlichkeit ist es, die sie für viele so polarisierend, aber für ihre Unterstützer so glaubwürdig macht. Sie glaubt nicht daran, Leid zu verkaufen, indem sie ständig Bilder von gequälten Tieren postet. Stattdessen will sie den Hunden ihre Würde zurückgeben und über positive Identifikation - zum Beispiel durch ihren eigenen Fashion-Shop - eine Community aufbauen, die bereit ist, für echte Veränderungen zu kämpfen, anstatt sich nur kurz emotional berühren zu lassen.

## Die Arbeit der Foundation: Konkrete Hilfe statt Symptombekämpfung

Ihre Vision setzt Elena mit ihrer eigenen Foundation um. Die Organisation springt dort ein, wo das System versagt. Ihr Hauptfokus liegt darauf, Hunde vor der drohenden Euthanasie zu bewahren. Das bedeutet konkret, für extrem teure Unterbringungsplätze in spezialisierten Einrichtungen aufzukommen, die schnell 1.500 Euro pro Monat und Hund kosten können. Hinzu kommen hohe Tierarztkosten, denn viele dieser Hunde sind nicht nur verhaltensauffällig, sondern auch körperlich krank - oft eine direkte Folge ihrer Herkunft aus dem illegalen Welpenhandel oder schlechter Zucht.

Die Foundation koordiniert, vernetzt und finanziert. Sie unterstützt Tierheime, übernimmt Tierarztkosten für Menschen in Not und ist bei Einsätzen gegen den illegalen Welpenhandel oder bei der Sicherung gefährlicher Hunde direkt vor Ort. Elena betont, wie wichtig es ihr ist, die Hunde nicht einfach nur irgendwo unterzubringen, sondern eine qualitativ hochwertige Betreuung sicherzustellen. Das kostet enorm viel Geld, eine der größten Hürden ihrer Arbeit. Elena erklärt, dass der Tierschutz oft fälschlicherweise als reines Ehrenamt missverstanden wird. Doch professionelle Arbeit, sei es von Juristen, Hundetrainern oder Betreuern, muss bezahlt werden - nur so kann nachhaltige Hilfe gewährleistet werden. Um von Spenden unabhängiger zu werden, hat sie ihren eigenen Shop gegründet, dessen Gewinne direkt in die Foundation fließen. Ihr Ziel: Ihre eigene Charity Lady zu sein und das Geld dort einzusetzen, wo es am dringendsten gebraucht wird - bei den Hunden, für die sonst niemand mehr kämpft.

## Was du jetzt tun kannst

Die Erkenntnisse aus diesem Gespräch können überwältigend sein, aber Elena macht auch klar, dass jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, bewusste und ehrliche Entscheidungen zu treffen.

1. **Hinterfrage deine Motive:** Bevor du dir einen Hund anschaffst, sei brutal ehrlich zu dir selbst. Warum willst du diesen Hund? Bist du bereit, die volle Verantwortung zu tragen, auch wenn es schwierig wird? Passt dieser Hund wirklich in dein Leben oder erfüllst du dir nur einen egoistischen Wunsch?
2. **Unterstütze die, die an die Wurzel gehen:** Spende an Organisationen, die sich um die schwierigen Fälle kümmern und für systemische Veränderungen kämpfen. Oft sind es die kleinen, spezialisierten Initiativen, die die größte Wirkung erzielen, aber die geringste finanzielle Unterstützung erhalten.
3. **Werde zur Stimme der Unbequemen:** Teile nicht nur die süßen Rettungsvideos, sondern auch die unbequemen Wahrheiten. Sprich in deinem Umfeld über Themen wie Qualzucht und die Realität in deutschen Tierheimen. Echte Veränderung beginnt mit ehrlichen Gesprächen.
4. **Fordere politische Verantwortung ein:** Unterstütze Petitionen und Initiativen, die sich für strengere Tierschutzgesetze einsetzen, wie etwa einen verpflichtenden Sachkundenachweis für alle Hundehalter oder ein konsequentes Verbot von Qualzuchten.
5. **Konsumiere bewusst:** Kaufe keine Hunde von unseriösen Züchtern oder über Online-Plattformen. Unterstütze keine Rassen, die unter ihrem Aussehen leiden. Jeder Kauf ist eine Stimme für oder gegen das System, das dieses Leid produziert.

 

 

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                    Petcaster 

 

 

  **Zusammengefasst von Anja Schirwinski**  

 

Seit meine Hündin Frida mit fünf Monaten aus einem rumänischen Shelter zu mir kam, beschäftige ich mich intensiv mit Hundethemen - von Alltagstraining bis Verhaltensbesonderheiten. Viele der Fragen, die in Podcasts besprochen werden, kenne ich aus unserer gemeinsamen Erfahrung nur zu gut. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ergänze sie mit meinen eigenen Erlebnissen mit Frida.

[Mehr über das Projekt Petcaster](/ueber-uns)

 

 

 

 

     

##  Themen 

 

 

 

 - [  Tierschutz  ](/podcasts/themen/tierschutz)
 
  

 

**Hinweis:** *Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.*

Alle Inhalte auf Petcaster beruhen auf öffentlich zugänglichen Podcasts aus der Hunde- und Haustierwelt. Wir fassen die Episoden nach bestem Wissen zusammen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Rechte an den Original-Podcasts und -Inhalten liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urheber:innen.

 

 

         ## Shownotes

  Was passiert mit den Hunden, für die niemand mehr eine Lösung hat? In dieser Folge spricht Jan mit Elena Iva Čujić über die Schattenseiten unserer Hundewelt – über Hunde, die als gefährlich gelten, über Tierheime am Limit und über ein System, das zunehmend an seine Grenzen stößt. Gemeinsam sprechen sie darüber, warum viele Probleme nicht bei den Hunden beginnen, sondern bei uns Menschen. Es geht um Verantwortung, um unbequeme Wahrheiten und um die Frage, weshalb Veränderung oft daran scheitert, dass wir uns selbst hinterfragen müssten. Eine Folge über Tierschutz, gesellschaftliche Verantwortung und den Mut, Dinge auszusprechen, die nicht jeder hören möchte.

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**Shownotes**

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